Bewerbungsstrategien Karlsruher Pass und Kinderpass überdenken

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Die KAL macht sich auch in der KULT-Fraktion weiterhin für den Karlsruher Pass stark. Folgender Antrag der KULT-Fraktion soll im Gemeinderat im Juli abgestimmt werden:

Der Karlsruher Pass und der Karlsruher Kinderpass werden mit einer neuen Strategie beworben. Dazu gehört zum Einen eine Information der Stadt zu diesem Angebot bei Wohnortneumeldungen und bei Ummeldungen, zum Anderen, in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, das zielgerichtete Angebot an einkommensschwache Familien und Einzelpersonen.

Sachverhalt / Begründung

Wie in der aktuellen Familienumfrage 2017 zu lesen, ist die Bekanntheit des Karlsruher Passes und Kinderpasses in den verschiedenen Alters-, Ausbildungs- und Entgeldgruppen unterschiedlich stark. Leider versäumt es die Befragung darzustellen, in welchem Verhältnis Berechtigung und Nutzung stehen. Jedoch wird aufgezeigt, dass nur zwei Drittel der nichterwerbstätigen Alleinerziehenden (60,2%) sowie circa die Hälfte der Paare in prekärer Erwerbslage (49%) den Karlsruher Pass in Anspruch nehmen.

Es ist Aufgabe der Stadt, alle derzeit und ggf. zukünftig Berechtigten auf ihren Anspruch hinzuweisen. Deshalb muss die Information nicht nur zielgerichtet, sondern auch unvoreingenommen geschehen. So können Personen, die in eine prekäre Erwerbslage rutschen, im Ernstfall auf ihre Kenntnis des Karlsruher (Kinder-)Passes zurückgreifen und zumindest ihren kulturellen Lebensstandard beibehalten. In den Bürgerbüros sollten alle Kundinnen und Kunden über das Angebot der Stadt informiert werden. Empfänger von Sozialleistungen haben Kontakt mit der Agentur für Arbeit, daher ist eine Kooperation mit dem Jobcenter Karlsruher sinnvoll.

Unterzeichnet von: Erik Wohlfeil, Max Braun, Lüppo Cramer, Michael Haug, Uwe Lancier
Bilder: Fotomontage aus Flyer Karlsruher Pass

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