der Verdacht auf eine Grün-Rot-Schwäche erhärtet sich

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<aus> Heute halbjährt sich ja mal wieder das historische Ereignis in unserem Ländle. Die Abwahl der damals teilweise schon als Erbmonarchie verdächtigten schwarz-gelben Landesregierung und der versprochene Aufbruch in rot-grün-goldene Zeiten! Da gibt es natürlich ein kurzes Resümee der Aushilfe. Also: Ein Blick aus dem Fenster genügt, um festzustellen: Die Klimaerwärmung scheint zumindest in Ba-Wü aufgehalten!  Zum ersten Mal, seit ich hier lebe, schneit es bereits schon an einem 27. Oktober. So weit so gut. Danke, liebe Landesregierung! Da gibt’s aber noch mehr….

 

 

 


Wenn Sie die Zahl in diesem Bild nicht erkennen können, dann leiden auch Sie unter einer Rot-Grün-Schwäche. Damit sind Sie in Baden-Württemberg aber nicht allein. Auch die Landesregierung leidet, zumindest aus Karlsruhe-kommunalpolitscher Sicht, auch an dieser Schwäche. Zum Jahrestag des historischen Ereignises mußte ich ja schon feststellen, daß der Karlsruher ÖPNV das ungeliebte Stiefkind unserer geliebten grünroten Landesregierung ist. Für den Neukauf von Straßenbahnen gibt’s von Grün-Rot keinen müden roten Cent an Zuschüssen. Aber damit nicht genug. Dem Karlsruher ÖPNV-System wird nun auch noch öffentlich gedroht, es nicht nur wie ein Stiefkind, sondern nun auch noch stiefmütterlich zu behandeln. Zumindest wird laut darüber nachgedacht, die Fördergelder für den ÖPNV-gerechten Umbau der Kriegsstraße zu streichen. So geht’s nicht!!!

Als Fan des sinnvollen Ausbaus des Karlsruher ÖPNVs, um mehr Menschen weg vom MIV hin auf die Schiene zu bringen, kann ich nur entsetzt sein, denn der Teil “Kriegsstraßenumbau” der Kombilösung war aus meiner Sicht der sinnvollste. Wenn nun die Staatssekretärin die Landesförderung hier rausziehen möchte, dann….. ja, dann? 

Dann könnte ich mir höchstens noch vorstellen, zur Flasche zu greifen, um mir die Landesregierung schön zu trinken. Am besten frage ich den Ministerpräsidenten, wenn er am 24.11. nach Karlsruhe kommt, um unseren OB-Kandidaten Frank Mentrup zu unterstützen. Denn schließlich war ja da noch was vor der Wahl versprochen:

 “Herr Kretschmann, wo bleibt mein Freibier?

 

Querverweise:

http://www.karlsruher-liste.de/index.php?option=com_myblog&show=2012-03-27-15-26-21.html&Itemid=54

und

http://www.karlsruher-liste.de/index.php?option=com_myblog&show=herr-kretschmann-wo-bleibt-mein-freibier.html&Itemid=54