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	<title>Karlsruher Liste &#8211; KAL</title>
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	<description>Lust auf Stadt</description>
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	<title>Karlsruher Liste &#8211; KAL</title>
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		<title>Stimmen aus dem Gemeinderat (KAL): Mal was Positives? Karlsruhe strahlt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 12:40:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Presse KAL-Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor kurzem hat die Karlsruher Tourismus GmbH ihre neue Tourismusstrategie vorgestellt. Lebendig. Echt. Strahlend. Unter]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor kurzem hat die Karlsruher Tourismus GmbH ihre neue Tourismusstrategie vorgestellt. Lebendig. Echt. Strahlend. Unter diesen Schlagworten soll ein positives Bild unserer Stadt in die Welt geschickt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir Karlsruher:innen? Sehen wir noch das Positive in unserer Stadt? Oder bruddeln wir nur noch angesichts stillgelegter Brunnen, gekürzter Zuschüsse, steigender Gebühren für Kitas und städtische Dienstleistungen? Sehen wir noch das viele Grün in unseren Parks, die vielfältige Bäderlandschaft, zahlreichen Kulturangebote, die vielen friedlich gefeierten Feste &#8211; vom ehrenamtlich organisierten Straßenfest im Stadtteil über die Lounge76 auf dem Marktplatz bis zu den Großveranstaltungen wie Das Fest oder die Schlosslichtspiele? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Orte und Ereignisse, an denen die Menschen in Karlsruhe zusammenkommen und Gemeinschaft erleben. Genau das macht unsere Stadt stark: das Engagement der Menschen in den Vereinen, in der Kultur oder für einzelne Projekte. Wir Karlsruher:innen können es sehen, das lebendige, echte Karlsruhe. Und wir können strahlend sagen: schön ist`s hier.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonja Döring</strong><br><strong>Stadträtin</strong><br><strong>KAL-Fraktion</strong></p>
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			</item>
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		<title>Antrag: Ehrung von Hedwig Lachmann und Gustav Landauer durch eine Straßenbenennung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL Fraktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 11:46:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge / Anfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[top]]></category>
		<category><![CDATA[Lachmann]]></category>
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		<category><![CDATA[Verwaltung Karlsruhe]]></category>
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					<description><![CDATA[Antrag Sachverhalt / Begründung Hedwig Lachmann (1865-1918) war Schriftstellerin, Lyrikerin und Übersetzerin. Lachmanns deutsche Übertragung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antrag</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Hedwig Lachmann wird in die Vormerkliste für Straßennamen aufgenommen.</li>



<li>Der nördliche Bereich der Seminarstraße, zwischen Bismarck- und Moltkestraße, wird in Lachmann-Landauer-Straße umbenannt.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sachverhalt / Begründung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hedwig Lachmann (1865-1918) war Schriftstellerin, Lyrikerin und Übersetzerin. Lachmanns deutsche Übertragung von Oscar Wildes Salome war Grundlage für Richard Strauss‘ gleichnamige Oper. 1899 wird Gustav Landauer ihr Partner. Gustav Landauer (1870-1919), wurde in Karlsruhe geboren und besuchte das heutige Bismarckgymnasium. Man kennt ihn als Politiker und Theoretiker einer herrschaftsfreien Gesellschaftsform. Privat war er leidenschaftlich Liebender und fürsorglicher Familienvater. Mit Hedwig Lachmann führt er eine emanzipierte und aus heutiger Sicht ungewöhnlich moderne Beziehung. Sie arbeiten künstlerisch zusammen. Gemeinsam übertragen sie Oscar Wildes Werk &#8220;Das Bildnis des Dorian Gray&#8221;, ins Deutsche und übersetzen Shakespeares‘ Hamlet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen durchschritten Lachmann und Landauer Zeiten des Umbruchs, des Kriegs und erarbeiten ein gemeinsames literarisches Werk. Was sie vereinigt, sind die Arbeit an Sprache und Tradition, an ihren jüdischen Wurzeln und ein tief empfundener Humanismus. Diesen suchen sie in finsteren Zeiten zu behaupten. Kompromisslos lehnen sie den Ersten Weltkrieg ab und halten an der Möglichkeit einer besseren, einer „Neuen Gemeinschaft“ fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Professor Hansgeorg Schmidt-Bergmann kuratierte Karlsruher Ausstellung und die dazugehörige Publikation „Liebe &amp; Revolution: Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik“ dokumentieren ausführlich die Künstlerbeziehung Hedwig Lachmanns und Gustav Landauers. Ihrer beider Worte werden durch Briefe und Gedichte in Dialog gesetzt. Die Dokumentation gibt Einblicke in eine große Liebe und Künstlergemeinschaft und auf eine oft vernachlässigte und doch prägende Seite des Theoretikers Landauer. Hedwig Lachmann stirbt 1918 an einer Lungenentzündung. Nach ihrem Tod beschreibt Landauer Hedwigs Einfluss auf seine Arbeit in einem Brief an die Schriftstellerin Anna Croissant-Rust: „Was ich schrieb, war alles zu Hedwig gesagt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben des Kulturphilosophen, kommunitären Anarchisten, Dramaturgen, Schriftstellers, Publizisten, unbeugsamen Pazifisten und Mitglieds der Münchner Räterepublik, Gustav Landauer, endete 1919 in München mit der brutalen Ermordung durch konterrevolutionäre Soldaten des Freikorps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Landauers Engagement und Denken für die Siedlungsbestrebungen des „Sozialistischen Bundes“, für die Jugendbewegung „Das Jüdische Volksheim“ und freie Schulen haben, ebenso wie seine Ideen für eine rätedemokratische Organisierung, bis heute Nachwirkung auf ländliche Siedlungsgenossenschaften und Kibbuzim.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hedwig Lachmann und Gustav Landauer hatten zwei Töchter. Die künstlerische Veranlagung und der ‚besondere‘ Blick auf die Gesellschaft tragen sich weiter: Ein Sohn der gemeinsamen Tochter Brigitte ist Mike Nichols, der als Regisseur unter anderem für „Die Reifeprüfung“ bekannt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Umbenennung des nördlichen Bereichs der Seminarstraße, zwischen Bismarck- und Moltkestraße, in Lachmann-Landauer-Straße sollen eine Künstlerin und ein Künstler, eine Humanistin und ein Humanist und eine besondere Liebe und Verbundenheit zweier Menschen, die weit über das Private hinausgeht, gewürdigt werden. Dies an einem Ort, der einen direkten Bezug zu Landauers Ausbildung in Karlsruhe hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterzeichnet von:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lüppo Cramer<br>Sonja Döring<br>Michael Haug</strong></p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Zum Herunterladen: </h4>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://karlsruher-liste.de/storage/2026/05/KAL_Antrag_260521_Lachmann-Landauer-Strasse.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Antrag</a></div>
</div>



<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sitzung des Gemeinderats vom 19. Mai 2026: Redebeitrag zur Garnisonskirche von Lüppo Cramer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 11:17:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Redebeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Garnisonskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Knielingen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Karlsruhe]]></category>
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					<description><![CDATA[Redebeitrag Lüppo Cramer zu TOP 10 Neuordnung des Gebietes bei der Garnisonskirche in Knielingen Sehr]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Lüppo Cramer zu TOP 10 Neuordnung des Gebietes bei der Garnisonskirche in Knielingen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, <br>liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">die Garnisonskirche ist ein Denkmal und kann nicht so einfach abgerissen werden. Sie hat eine Bedeutung nicht nur in Karlsruhe, sondern auch ausserhalb von Deutschland. In den USA gibt es eine Chat-Gruppe, die den&nbsp;geplanten&nbsp;Abriss der Garnisionskirche, in der&nbsp;ehemaligen Gerszewski Kaserne, aufmerksam verfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier einige Kommentare aus den USA, die sich für den Erhalt der Kirche aussprechen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Bitte bewahrt die Kirche. Ich war dort&nbsp;zwei&nbsp;Jahre lang stationiert. Von 1987 bis 1989.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich lebte in Karlsruhe, als mein Vater in&nbsp;Gerszewski&nbsp;stationiert war. Ich war Mitglied des Jugendchors „The New Day Singers“ und wir traten bei Gottesdiensten in dieser Kapelle auf. Sie ist Teil der Geschichte dieser Gegend.&nbsp;<br>Ich halte es für wichtig, die Geschichte zu bewahren, als US-Truppen dort waren, um die Deutschen bei der Bewahrung der Demokratie zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich habe 1973 in dieser Kirche geheiratet</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>@&nbsp;</strong>Wichtige Geschichte von Karlsruhe und des US-Militärs in Karlsruhe. Kapellen wie diese zeugen von der Präsenz der Religion im US-Militär, die für viele Soldaten und ihre Familienangehörigen ein&nbsp;wichtiger&nbsp;Bestandteil des Lebens war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>@&nbsp;</strong>Für mich und alle, die dort gelebt und die Kirche besucht haben, ist sie ein Wahrzeichen. Bitte rettet die Kirche!! Sie war ein sehr wichtiger Teil meines Lebens,&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Weil ich in der Kaserne lebte und dort von 1956 bis 1959 drei Jahre lang den Gottesdienst besuchte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Bitte bewahren Sie die Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Erinnerungen, damit auch unsere Enkelkinder sich daran erfreuen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich war 1989 dort stationiert und habe die Kirche jeden Tag gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich war in der US-Armee und von 1991 bis 1992 in dieser Kaserne stationiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ein Ort, an dem wir Gottesdienst feierten und an dem Menschen heirateten. Der Ort, an dem Menschen in Krieg und Frieden zu Gott beteten. Bitte bewahrt die Kirche, restauriert sie und bringt Geschichte und Zukunft als Ort der Andacht zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Um die Erinnerungen und Freundschaften zu bewahren, die während meines Dienstes in Deutschland entstanden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Ich war dort von Ende 1988 bis 1991 stationiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>@&nbsp;</strong>Die Wiederherstellung und Erhaltung eines Teils der Geschichte unserer Welt ist&nbsp;mir immer wichtig. Zu viele Gebäude und Erinnerungen werden aus dem einen oder anderen Grund zerstört.&nbsp;<br>Lasst uns dieses Gebäude als historisches Erinnerung für&nbsp;all&nbsp;das bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Dies war mein erster Dienstort als 19-jähriger junger Soldat.<br>Mein erster Besuch in der Kapelle war zwischen 1973 und 1976.<br>Sie steht für ein kleines Stück dessen, was von der Gerszewski-Kaserne übrig geblieben ist, und für die deutsche und amerikanische Geschichte. Bitte lasst nicht zu, dass sie abgerissen und in Vergessenheit gerät. Sie steht für das Leben derer, die dort gelebt und Geschichte mit unseren deutschen Freunden und Kollegen geteilt haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Kolleginnen und Kollegen, dieser letzten Aussage kann ich nichts mehr hinzufügen. Darum werden wir den AbrissAntrag der FDP nicht zu stimmen.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Sitzung des Gemeinderats vom 19. Mai 2026: Redebeiträge der KAL-Fraktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 10:42:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Redebeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[top]]></category>
		<category><![CDATA[Garnisonskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswende]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Gemeinderatssitzung vom 19. Mai 2026 haben wir zu mehreren wichtigen Themen Stellung genommen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>In der Gemeinderatssitzung vom 19. Mai 2026 haben wir zu mehreren wichtigen Themen Stellung genommen. In der Sitzung haben wir unter anderem über&nbsp;</em><strong>die Mitgliedschaft beim Bündnis Verkehrswende in der Arbeitswelt und die Zukunft der Garnisonskirche in Knielingen</strong><em> gesprochen. Im Folgenden unsere Redebeiträge.</em></p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Michael Haug zu TOP 7, Mitgliedschaft Bündnis Verkehrswende in der Arbeitswelt</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, <br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich ist es gut sich mit anderen Kommunen und gesellschaftlichen Akteuren zu vernetzen. Genauso richtig ist es, sich nicht zu verzetteln, sondern die Mitgliedschaften strategisch zu wählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem sind bei Mitgliedschaften in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage auch die<br>finanziellen Auswirkungen zu beachten. Es ist also in jedem Einzelfall zu entscheiden, passt das zu Karlsruhe?<br>Hier geht es konkret um die Mitgliedschaft im Bündnis „Verkehrswende in der Arbeitswelt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich mir die bisherigen Mitglieder des Bündnisses anschaue, aus Wirtschaft und Verbänden: Bosch, SAP, DGB, ADAC um nur einige zu nennen ist das alleine schon hoch interessant, dass diese Akteure sich dem Ziel der Verkehrswende verschreiben und dabei auf Kommunen und speziell auf Karlsruhe zugehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ziele hinsichtlich der Klimaneutralität decken sich mit den Zielen Karlsruhes. Zur Zielerreichung ist neben dem Gebäudesektor oder der Ernährung die Verkehrswende ein entscheidender Punkt. Also die strategische Ausrichtung passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Kosten? Die beschränken sich auf den Personalaufwand für die Teilnahme an halbjährlichen Treffen. Ich denke man kann davon ausgehen, dass die betreffenden Mitarbeitenden einen Mehrwert aus diesen Treffen ziehen, der ggf. an andere Stelle Arbeitszeit einspart, da z.B. etwaige weitere Recherchen in geringerem Umfang anfallen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die KAL hält die Mitgliedschaft im Bündnis für eine gute Sache und stimmt der Vorlage zu.<br>Vielen Dank.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Lüppo Cramer zu TOP 10 Neuordnung des Gebietes bei der Garnisonskirche in Knielingen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, <br>liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">die Garnisonskirche ist ein Denkmal und kann nicht so einfach abgerissen werden. Sie hat eine Bedeutung nicht nur in Karlsruhe, sondern auch ausserhalb von Deutschland. In den USA gibt es eine Chat-Gruppe, die den geplanten Abriss der Garnisionskirche, in der ehemaligen Gerszewski Kaserne, aufmerksam verfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier einige Kommentare aus den USA, die sich für den Erhalt der Kirche aussprechen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Bitte bewahrt die Kirche. Ich war dort&nbsp;zwei&nbsp;Jahre lang stationiert. Von 1987 bis 1989.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich lebte in Karlsruhe, als mein Vater in&nbsp;Gerszewski&nbsp;stationiert war. Ich war Mitglied des Jugendchors „The New Day Singers“ und wir traten bei Gottesdiensten in dieser Kapelle auf. Sie ist Teil der Geschichte dieser Gegend.&nbsp;<br>Ich halte es für wichtig, die Geschichte zu bewahren, als US-Truppen dort waren, um die Deutschen bei der Bewahrung der Demokratie zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich habe 1973 in dieser Kirche geheiratet</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>@&nbsp;</strong>Wichtige Geschichte von Karlsruhe und des US-Militärs in Karlsruhe. Kapellen wie diese zeugen von der Präsenz der Religion im US-Militär, die für viele Soldaten und ihre Familienangehörigen ein&nbsp;wichtiger&nbsp;Bestandteil des Lebens war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>@&nbsp;</strong>Für mich und alle, die dort gelebt und die Kirche besucht haben, ist sie ein Wahrzeichen. Bitte rettet die Kirche!! Sie war ein sehr wichtiger Teil meines Lebens,&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Weil ich in der Kaserne lebte und dort von 1956 bis 1959 drei Jahre lang den Gottesdienst besuchte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Bitte bewahren Sie die Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Erinnerungen, damit auch unsere Enkelkinder sich daran erfreuen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich war 1989 dort stationiert und habe die Kirche jeden Tag gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich war in der US-Armee und von 1991 bis 1992 in dieser Kaserne stationiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ein Ort, an dem wir Gottesdienst feierten und an dem Menschen heirateten. Der Ort, an dem Menschen in Krieg und Frieden zu Gott beteten. Bitte bewahrt die Kirche, restauriert sie und bringt Geschichte und Zukunft als Ort der Andacht zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Um die Erinnerungen und Freundschaften zu bewahren, die während meines Dienstes in Deutschland entstanden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Ich war dort von Ende 1988 bis 1991 stationiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>@&nbsp;</strong>Die Wiederherstellung und Erhaltung eines Teils der Geschichte unserer Welt ist&nbsp;mir immer wichtig. Zu viele Gebäude und Erinnerungen werden aus dem einen oder anderen Grund zerstört.&nbsp;<br>Lasst uns dieses Gebäude als historisches Erinnerung für&nbsp;all&nbsp;das bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Dies war mein erster Dienstort als 19-jähriger junger Soldat.<br>Mein erster Besuch in der Kapelle war zwischen 1973 und 1976.<br>Sie steht für ein kleines Stück dessen, was von der Gerszewski-Kaserne übrig geblieben ist, und für die deutsche und amerikanische Geschichte. Bitte lasst nicht zu, dass sie abgerissen und in Vergessenheit gerät. Sie steht für das Leben derer, die dort gelebt und Geschichte mit unseren deutschen Freunden und Kollegen geteilt haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Kolleginnen und Kollegen, dieser letzten Aussage kann ich nichts mehr hinzufügen. Darum werden wir den AbrissAntrag der FDP nicht zu stimmen.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Ergänzungsantrag: Prüfauftrag: Zweckbindung der Erlöse städtischer Immobilienverkäufe für den kommunalen Bauunterhalt (Bauunterhaltungsfonds)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 13:14:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge / Anfragen]]></category>
		<category><![CDATA[top]]></category>
		<category><![CDATA[Bauunterhaltungsfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienverkäufe]]></category>
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					<description><![CDATA[Thema: Gemeinderatssitzung am 19.05.2026: TOP 8 Konzeptvergabe Rathaus West Ergänzungsantrag Die Stadt Karlsruhe prüft die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Thema: Gemeinderatssitzung am 19.05.2026: <strong>TOP 8 Konzeptvergabe Rathaus West</strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ergänzungsantrag </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Karlsruhe prüft die Einrichtung eines zweckgebundenen kommunalen Bauunterhaltungsfonds. Mit dem Fonds soll eine strategische Neuausrichtung beim Mitteleinsatz von erzielten Verkaufserlösen städtischer Immobilien erfolgen. Zweck des Fonds ist eine vollständige Rückführung der erzielten Verkaufserlöse in den kommunalen Bauunterhalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sachverhalt / Begründung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem zweckgebundenen kommunalen Immobilienfonds sollen Mittel zur Verfügung stehen, die dem Bauunterhalt anderer städtischer Immobilien möglichst zeitnah zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die durch den Verkauf städtischer Immobilien erzielten Erlöse sollen demnach nicht zur pauschalen Deckung des Haushaltsdefizits dienen. Vielmehr sollen die Erlöse eine Investition in die bauliche Zukunft Karlsruhes ermöglichen. Ziel ist eine rechtlich verbindliche Zweckbindung der Gelder. Die Einnahmen sollen direkt und vollständig in den kommunalen Bauunterhalt zurückgeführt werden. Damit soll auch ermöglicht werden, verbleibende Schlüsselimmobilien von besonderer baukultureller Bedeutung – wie das Prinz-Max-Palais – substanziell zu sanieren und für die Stadt Karlsruhe in deren Eigentum zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterzeichnet von:</strong><br>Lüppo Cramer<br>Sonja Döring<br>Michael Haug</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Zum Herunterladen</h2>



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</div>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Foto: Ikar.us – „Rathaus-West“, CC BY 3.0 DE</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Sitzung des Gemeinderats vom 28. April 2026: Redebeitrag zu Haus Solms</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 13:31:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Redebeitrag Lüppo Cramer zu TOP 14, Verwertung von nicht mehr für die Aufgabenerfüllung benötigten Immobilien]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Lüppo Cramer zu TOP 14, Verwertung von nicht mehr für die Aufgabenerfüllung benötigten Immobilien im Rahmen des Verwaltungsauftrags Nr. 5 im Zuge des Haushaltssicherungsprozesses</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Haus Solms geht es um ein Erbe mit Verantwortung. Das Palais Solms ist weit mehr als nur eine Immobilie oder eine malerische Kulisse für das Standesamt. Es ist ein historisches Gesamtkunstwerk, dessen Bedeutung tief in der Identität der Fächerstadt verwurzelt war. Während viele Bürgerinnen und Bürger heute das Haus Solms nur mit Eheschließungen verbinden, droht die weitaus vielschichtigere Geschichte des Hauses in Vergessenheit zu geraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbindung zwischen dem Palais Solms und der Stadt Karlsruhe wurde bereits vor gut einhundert Jahren gefestigt. Das Grafenpaar Max und Marie zu Solms traf damals eine weitreichende Entscheidung: Sie vermachten das Palais testamentarisch der Stadt. Dieses Erbe war jedoch – wie ich inzwischen im Testament nachlesen konnte – an eine klare Auflage gebunden: Die Stadt Karlsruhe verpflichtete sich, nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch die prachtvolle Ausstattung und die wertvollen Kunstschätze als Einheit zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die denkmalgeschützte, ursprüngliche Inneneinrichtung heute noch im Erdgeschoss weitgehend vorhanden ist, ist ein Glücksfall für die Stadtgeschichte. Es macht das Haus zu einem authentischen Zeugen des Karlsruher Kulturlebens. Die Räume sind keine bloßen Kulissen, sondern Teil einer „testamentarischen Verantwortung“, die die Stadt gegenüber ihren Stiftern eingegangen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ’45 bis zur Gegenwart war das Palais Solms eng mit den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen Karlsruhes verknüpft. Oberbürgermeister Günther Klotz hatte in der Nachkriegszeit, bis zur Fertigstellung des Rathauses, hier sein Büro. Das Palais Solms diente nicht nur als Gästehaus, sondern war lange Zeit die Heimat wichtiger kultureller Institutionen wie die des Stadtarchivs und des Scheffel-Museums. Auch das KONS und die Literarische Gesellschaft fanden dort eine vorübergehende Bleibe. Es gibt also eine enge Verflechtung des Palais mit den kulturellen Einrichtungen der Stadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darum gilt es zu klären, wie die Stadt und der Gemeinderat ihrer Verpflichtung nachkommt, dieses Kulturdenkmal und seine Inneneinrichtung auch für kommende Generationen weiterhin für kulturelle Zwecke zu öffnen und zu bewahren. Das Palais Solms ist ein Symbol für bürgerliches Engagement und städtische Tradition – ein Erbe, das mehr Aufmerksamkeit verdient als nur ein monetäres Objekt der Begierde zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem uns vorliegenden Testament ist genau geregelt, welche Ausstattung im Palais Solms erhalten bleiben muss und was davon verkauft werden darf. Eine Auflage ist, dass das Palais Solms für Ausstellungszwecke genutzt werden muss. Sollte es zu einem Verkauf kommen, war testamentarisch festgelegt, dass die Stadt Karlsruhe den Erlös der Stadt Worms und der Stadt Prausnitz in Schlesien für wohltätige Zwecke überlassen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, es sind also noch viele Fragen zu klären. Darum beantragt die Karlsruher Liste Fraktion, dass das Haus Solms von der Verkaufsliste herunter genommen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank. <a id="_msocom_1"></a></p>



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