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	<title>Karlsruher Liste &#8211; KAL</title>
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	<description>Lust auf Stadt</description>
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	<title>Karlsruher Liste &#8211; KAL</title>
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		<title>Stimmen aus dem Gemeinderat (KAL): Stadtbibliothek: Ein Ort für Alle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 11:54:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Stadtbibliothek ist die be­sucherstärkste Kultureinrichtung Karlsruhes. Am Hauptstandort im Ständehaus ist allerdings eine technische]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Stadtbibliothek ist die be­sucherstärkste Kultureinrichtung Karlsruhes. Am Hauptstandort im Ständehaus ist allerdings eine technische Sanierung dringend notwendig. Im Prinz-Max-Palais hat die Kinder- und Jugendbibliothek aufgrund des enormen Sanierungsbedarfs keine Zukunft. Kinder- und Jugendbibliothek und der Hauptstandort sollen schon lange räumlich zusammengeführt werden. Allein der Platz hat gefehlt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt diese Chance: Durch die Baumaßnahme der Katholischen Kirchengemeinde entsteht eine Baulücke zum derzeitigen Ständehaus: Platz für die Erweiterung der Stadtbibliothek und die Chance, die Bibliothek völlig neu zu denken. Pläne und Konzeption zeigen: hier soll ein sogenannter „dritter Ort“ für die Stadtgesellschaft entstehen: ein niederschwellig nutzbarer Aufenthaltsraum ohne Konsumzwang. Ein Treffpunkt für alle, ein Raum zum Lesen, Lernen oder einfach nur Sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitreichende Förderprogramme von Bund und Land machen in diesem besonderen Fall die Finanzierung für die Stadt möglich. Wir sind überzeugt: diese Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Michael Haug<br>Stadtrat<br>KAL-Fraktion</strong></p>
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			</item>
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		<title>Sitzung des Gemeinderats vom 23. Juni 2026: Redebeiträge der KAL-Fraktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 17:04:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Redebeitrag]]></category>
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		<category><![CDATA[ISEK 2040]]></category>
		<category><![CDATA[LuKIFG]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Gemeinderatssitzung vom 23. Juni 2026 haben wir zu mehreren wichtigen Themen Stellung genommen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>In der Gemeinderatssitzung vom 23. Juni 2026 haben wir zu mehreren wichtigen Themen Stellung genommen. In der Sitzung haben wir unter anderem über </em><strong>die Verwendung der LuKIFG-Mittel (Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungs-Gesetz), die Neustrukturierung der Kinder- und Jugendbibliothek, das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK 2040, und die 3. Fortschreibung der Leitlinien gegen Kinderarmut </strong><em>gesprochen. Im Folgenden unsere Redebeiträge.</em></p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Sonja Döring zu TOP 12 LuKIFG (Länder- und Kommunal-Infrastrukturierungsgesetz)</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">wir haben uns hier im Gemeinderat in den letzten Monaten ziemlich oft damit beschäftigt, was die Stadt Karlsruhe alles nicht mehr machen kann – weil uns das Geld fehlt. Und wir werden das auch absehbar wieder tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso schöner dieser TOP: Endlich mal was Positives. Endlich mal gestalten. Neues ermöglichen, längst Überfälliges angehen. Und da ist es schon wieder – das Aber. Wir stopfen mit den Maßnahmen auf der LuKIFG-Liste eben vor allem auch Löcher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vieles steht schon lange auf der ToDo Liste der Stadtverwaltung. Wer sich in den letzten Jahren bspw. mit der Schulbauprioritätenliste beschäftigt hat, weiß: die vielen Schulbaumaßnahmen sind richtig und wichtig aber eben auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Neben den vielen anstehenden Modernisierungs- und Sanierungsbedarfen an unseren Schulen steht auch die räumliche Anpassung an den GT-Anspruch an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Liste ist eine harte Priorisierung vorangegangen. Es wird aufgrund dieser Entscheidungen Freude und Enttäuschungen geben, Unverständnis, Nachfragen. „Warum wir nicht?“. Völlig zurecht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den 500 Milliarden des Sondervermögens des Bundes, die sich ja erstmal gigantisch anhören, kommen dann eben doch nur 200 Millionen bei uns an – auf 10 Jahre gerechnet &#8211; und schon ist das nicht mehr sooo viel Geld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wenig, dass wir darüber diskutieren, ob 9 Millionen für eine Schulsporthalle jetzt aus den Mitteln finanziert werden sollen oder ob wir das Geld besser anders verteilen. Wir entscheiden uns heute nicht gegen eine Schule, sondern FÜR andere Maßnahmen. Die Sporthalle an der Südendschule soll repariert und eine Lösung für einen barrierefreien Zugang gefunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bekommen immer gesagt, die LuKIFG-Liste ist ein atmendes System. Bekommt eine geplante Maßnahme zusätzliche Komplementärförderungen, z.B. aus Landesmitteln, werden möglicherweise wieder Gelder frei. So dass andere Maßnahmen nachrücken können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weniger schwierig wird eine Priorisierung dadurch allerdings nicht. Aber im Großen und Ganzen ist sich der Gemeinderat bei dieser Liste einig. Jetzt müssen wir das Geld zügig ausgeben.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Michael Haug zu TOP 13, Neustrukturierung Kinder- und Jugendbibliothek, Ständehaus</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben mit der Stadtbibliothek die besucherstärkste Kultureinrichtung der Stadt. Sie ist in die Jahre gekommen und eine technische Sanierung ist notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben eine Kinder- und Jugendbibliothek, die aufgrund des enormen Sanierungsbedarfs im Prinz-Max-Palais, dort eigentlich nicht bleiben kann und neue Räume benötigt.<br>Und es gibt schon lange den Wunsch die Kinder- und Jugend Bibliothek, räumlich mit der Erwachsenenbibliotkek zusammenzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben die Baumaßnahme der Katholischen Kirchengemeinde und in deren Folge eine Baulücke zum derzeitigen Ständehaus.<br>Diese Baulücke zu schließen ist ein starkes stadtplanerisches Argument. Es würde in der Bevölkerung nicht verstanden werden, wenn die Baulücke an einer so zentralen Stelle bleiben würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir haben die Notwendigkeit und den starken Wunsch die Stadtbibliothek neu zu konzipieren, einen Ort für die gesamte Stadtgesellschaft zu schaffen &#8211; einen niederschwelligen, konsumfreien Ort, im Sinne eines „dritten Ortes“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorgelegten Pläne des Neubaus und die Zielrichtung der künftigen programmatischen Bespielung der Stadtbibliothek überzeugen uns als KAL sehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um was geht es heute?<br>Wir haben:<br>• Eine technische Notwendigkeit zur Sanierung des Bestandsgebäudes<br>• Einen Raumbedarf für die Kinder- und Jugendbibliothek<br>• Eine stadtplanerische Notwendigkeit<br>• Und die enorme Chance die Stadtbibliothek neu aufzustellen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das einzige was nicht ins Bild passt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die finanzielle Lage der Stadt. Die Stadt hat eigentlich kein Geld mehr um neue Investitionen in dieser Größenordnung zu stemmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und als ob es einen „weißen Ritter“ doch gäbe, gibt es Mittel des Sondervermögens sowie Fördermittel Städtebau Sanierungsgebiet Kaiserstraße West.<br>Vielleicht bekommen wir das Gebäude als Stadt nie wieder so günstig wie genau jetzt um diese für die Stadtgesellschaft wichtige Maßnahme anzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bauchschmerzen hätten wir nur, wenn wir diese Chance jetzt nicht ergreifen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Sonja Döring zu TOP 14 ISEK 2040</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zielbild ISEK 2040: schönes Papier, schönes Konzept. Und jetzt wird es eigentlich erst spannend!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt müssen konkrete Empfehlungen erarbeitet werden, konkrete Handlungsleitfäden, konkrete Maßnahmen, die machbar und finanzierbar sind, die dringend sind, ein Fahrplan zu Umsetzung. Damit ISEK 2040 nicht nur zu einem Kästchen auf unseren GR-Vorlagen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber der Prozess ist ja noch nicht abgeschlossen. „In den kommenden Schritten zur Erarbeitung des ISEK „Karlsruhe 2040“ wird esdarum gehen, strategische Ziele abzuleiten und das Zielbild „Karlsruhe 2040“ inumsetzbare Maßnahmen zu übersetzen. Dazu wird auch gehören, Prioritäten zu setzen,angesichts begrenzter Ressourcen klare Entscheidungen zu treffen und Rollenbilder zu hinterfragen.“ &#8211; so die Verwaltungsvorlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Erarbeitung dieser Ziele müssen weiter intensiv die Menschen in KA beteiligt werden. Deshalb sieht die KAL den Bürgerrat auch als positives Beteiligungsinstrument.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein repräsentativ besetzter Bürgerrrat kann leisten, was kein Bürgerentscheid kann: Minderheiten einbeziehen. Gesellschaftsgruppen Gehör und Einfluss ermöglichen, die häufig ungehört und bei reinen Mehrheitsentscheidungen auf der Strecke bleiben. Und der Schutz von Minderheiten ist eine der großen Stärken repräsentativer Demokratien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, dass hier realistische Zielbilder erarbeitet werden. Als positives Beispiel habe ich die Strukturierung der Ergebnisse aus dem Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) Daxlanden empfunden: eine Aufteilung der Maßnahmen nach Zuständigkeit: was ist Verantwortung der Stadt, wo kann sie unterstützen, wo steht die Zivilgesellschaft in der Verantwortung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso die Kategorisierung in was ist wann und überhaupt finanzierbar. Das sind ehrliche Antworten die bereits im Erarbeitungsprozess transparent gemacht werden müssen. Damit eben keine Bilder entworfen werden, die letztlich zu Enttäuschung führen, weil nichts davon umsetzbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir unterstützen die verstärkte Einbindung der Gewerkschaften und der Wirtschaftsverbände. Ein wirtschaftlich starkes Karlsruhe ist resilienter gegenüber Krisen. Besonders wichtig ist uns dabei auch die Einbindung der Perspektive der Arbeitnehmer:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Arbeit also noch für das Büro für Mitwirkung und Engagement und die Menschen in Karlsruhe.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Redebeitrag Sonja Döring zu TOP 15 Ergebnisbericht zur Bürgerumfrage 2025 | Nutzung städtischer Informationskanäle</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">ich komme ja aus einer sehr bunt gemischten politischen Gruppierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser prominentestes Mitglied ist Drucker, seriöse Informationen hinterlassen also am besten Druckerschwärze an den Händen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einem anderen Mitglied der Karlsruher Liste (KAL) kann Digitalisierung hingegen nicht weit genug gehen, und warum die Stadt nicht auf Mastodon ist, ist dieser Person völlig unverständlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stellenwert der KA-App und anderer Kommunikations- und Informationskanäle wird innerhalb der KAL unterschiedlich bewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann gibt es bei uns eben auch die ganze Vielfalt unterschiedlicher Nutzungsprofile.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht sich die Stadt Karlsruhe mit ihren Informationskanälen genau deshalb breit aufstellen. Letztendlich wollen wir, will die Stadtverwaltung, möglichst viele Menschen erreichen, möglichst barrierefrei. Das PIA findet bestimmt Wege &#8211; zwischen Papierausgabe der Stadtzeitung und digitalen Informationskanälen und auch mit Mastodon.</p>



<div style="height:37px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Sonja Döring zu TOP 18 Leitlinien gegen Kinderarmut – 3. Fortschreibung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 4500 Kinder leben in KA in Armut. Das sind 10% der Kinder in KA oder 2 Kinder in einer durchschnittliche Kitagruppe mit 20 Kindern. Das ist eine erschreckende Zahl. Immer noch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und immer noch sind vor allem Kinder alleinerziehender Mütter häufiger von Armut betroffen oder armutsgefährdet sind. Da irritiert es doch sehr, dass unser Bundeskanzler sich vorstellen kann, den Unterhaltsvorschuss als mögliches Einsparpotential zu identifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dankbarerweise haben sich der Karlsruher Gemeinderat und die Stadtverwaltung schon früh auf einen anderen Weg begeben. Hier wurde anerkannt, dass wir Armut insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sehen müssen und Wege erarbeiten, wie man den negativen Auswirkungen von Armut begegnen kann:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilhabe stärken: der Karlsruher Pass und der Kinderpass sind dafür wichtige Instrumente. Wohnraum sichern, den betroffenen Familien nicht einfach Strom und Wasser abdrehen, wenn die Zahlungen ausbleiben; Beratung und Unterstützung, bspw. in den Familienzentren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht zeigt aber auch, es fehlt uns nicht an Beratung und Instrumenten, aber die Zugänge müssen niederschwelliger werden. Damit die Unterstützung da ankommt, wo sie gebraucht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch hier zeigt sich: wenn wir mit Menschen reden und nicht über sie, wenn wir sie an der Ausarbeitung von Maßnahmen beteiligen, werden diese passgenauer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Barrieren werden abgebaut und Stigmatisierung entgegengewirkt. Ich würde mir wünschen, dass wir irgendwann keinen Bericht zur Kinderarmut mehr brauchen, schlicht weil es keine mehr gibt. Aber bis dahin: Danke für diesen sehr klar strukturierten Bericht und Danke an alle Beteiligten, die sich dieser Aufgabe stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für meine Fraktion ist klar: wir sehen hier keine Einsparpotentiale mehr. In den nächsten Kürzungsrunden sind Werkzeuge, die Armut abfedern, nicht verhandelbar.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stimmen aus dem Gemeinderat (KAL): Mal was Positives? Karlsruhe strahlt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 12:40:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Presse KAL-Gemeinderat]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor kurzem hat die Karlsruher Tourismus GmbH ihre neue Tourismusstrategie vorgestellt. Lebendig. Echt. Strahlend. Unter]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor kurzem hat die Karlsruher Tourismus GmbH ihre neue Tourismusstrategie vorgestellt. Lebendig. Echt. Strahlend. Unter diesen Schlagworten soll ein positives Bild unserer Stadt in die Welt geschickt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir Karlsruher:innen? Sehen wir noch das Positive in unserer Stadt? Oder bruddeln wir nur noch angesichts stillgelegter Brunnen, gekürzter Zuschüsse, steigender Gebühren für Kitas und städtische Dienstleistungen? Sehen wir noch das viele Grün in unseren Parks, die vielfältige Bäderlandschaft, zahlreichen Kulturangebote, die vielen friedlich gefeierten Feste &#8211; vom ehrenamtlich organisierten Straßenfest im Stadtteil über die Lounge76 auf dem Marktplatz bis zu den Großveranstaltungen wie Das Fest oder die Schlosslichtspiele? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Orte und Ereignisse, an denen die Menschen in Karlsruhe zusammenkommen und Gemeinschaft erleben. Genau das macht unsere Stadt stark: das Engagement der Menschen in den Vereinen, in der Kultur oder für einzelne Projekte. Wir Karlsruher:innen können es sehen, das lebendige, echte Karlsruhe. Und wir können strahlend sagen: schön ist`s hier.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonja Döring</strong><br><strong>Stadträtin</strong><br><strong>KAL-Fraktion</strong></p>
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			</item>
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		<title>Antrag: Ehrung von Hedwig Lachmann und Gustav Landauer durch eine Straßenbenennung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL Fraktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 11:46:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge / Anfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[top]]></category>
		<category><![CDATA[Lachmann]]></category>
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		<category><![CDATA[Verwaltung Karlsruhe]]></category>
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					<description><![CDATA[Antrag Sachverhalt / Begründung Hedwig Lachmann (1865-1918) war Schriftstellerin, Lyrikerin und Übersetzerin. Lachmanns deutsche Übertragung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antrag</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Hedwig Lachmann wird in die Vormerkliste für Straßennamen aufgenommen.</li>



<li>Der nördliche Bereich der Seminarstraße, zwischen Bismarck- und Moltkestraße, wird in Lachmann-Landauer-Straße umbenannt.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sachverhalt / Begründung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hedwig Lachmann (1865-1918) war Schriftstellerin, Lyrikerin und Übersetzerin. Lachmanns deutsche Übertragung von Oscar Wildes Salome war Grundlage für Richard Strauss‘ gleichnamige Oper. 1899 wird Gustav Landauer ihr Partner. Gustav Landauer (1870-1919), wurde in Karlsruhe geboren und besuchte das heutige Bismarckgymnasium. Man kennt ihn als Politiker und Theoretiker einer herrschaftsfreien Gesellschaftsform. Privat war er leidenschaftlich Liebender und fürsorglicher Familienvater. Mit Hedwig Lachmann führt er eine emanzipierte und aus heutiger Sicht ungewöhnlich moderne Beziehung. Sie arbeiten künstlerisch zusammen. Gemeinsam übertragen sie Oscar Wildes Werk &#8220;Das Bildnis des Dorian Gray&#8221;, ins Deutsche und übersetzen Shakespeares‘ Hamlet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen durchschritten Lachmann und Landauer Zeiten des Umbruchs, des Kriegs und erarbeiten ein gemeinsames literarisches Werk. Was sie vereinigt, sind die Arbeit an Sprache und Tradition, an ihren jüdischen Wurzeln und ein tief empfundener Humanismus. Diesen suchen sie in finsteren Zeiten zu behaupten. Kompromisslos lehnen sie den Ersten Weltkrieg ab und halten an der Möglichkeit einer besseren, einer „Neuen Gemeinschaft“ fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Professor Hansgeorg Schmidt-Bergmann kuratierte Karlsruher Ausstellung und die dazugehörige Publikation „Liebe &amp; Revolution: Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik“ dokumentieren ausführlich die Künstlerbeziehung Hedwig Lachmanns und Gustav Landauers. Ihrer beider Worte werden durch Briefe und Gedichte in Dialog gesetzt. Die Dokumentation gibt Einblicke in eine große Liebe und Künstlergemeinschaft und auf eine oft vernachlässigte und doch prägende Seite des Theoretikers Landauer. Hedwig Lachmann stirbt 1918 an einer Lungenentzündung. Nach ihrem Tod beschreibt Landauer Hedwigs Einfluss auf seine Arbeit in einem Brief an die Schriftstellerin Anna Croissant-Rust: „Was ich schrieb, war alles zu Hedwig gesagt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben des Kulturphilosophen, kommunitären Anarchisten, Dramaturgen, Schriftstellers, Publizisten, unbeugsamen Pazifisten und Mitglieds der Münchner Räterepublik, Gustav Landauer, endete 1919 in München mit der brutalen Ermordung durch konterrevolutionäre Soldaten des Freikorps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Landauers Engagement und Denken für die Siedlungsbestrebungen des „Sozialistischen Bundes“, für die Jugendbewegung „Das Jüdische Volksheim“ und freie Schulen haben, ebenso wie seine Ideen für eine rätedemokratische Organisierung, bis heute Nachwirkung auf ländliche Siedlungsgenossenschaften und Kibbuzim.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hedwig Lachmann und Gustav Landauer hatten zwei Töchter. Die künstlerische Veranlagung und der ‚besondere‘ Blick auf die Gesellschaft tragen sich weiter: Ein Sohn der gemeinsamen Tochter Brigitte ist Mike Nichols, der als Regisseur unter anderem für „Die Reifeprüfung“ bekannt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Umbenennung des nördlichen Bereichs der Seminarstraße, zwischen Bismarck- und Moltkestraße, in Lachmann-Landauer-Straße sollen eine Künstlerin und ein Künstler, eine Humanistin und ein Humanist und eine besondere Liebe und Verbundenheit zweier Menschen, die weit über das Private hinausgeht, gewürdigt werden. Dies an einem Ort, der einen direkten Bezug zu Landauers Ausbildung in Karlsruhe hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterzeichnet von:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lüppo Cramer<br>Sonja Döring<br>Michael Haug</strong></p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Zum Herunterladen: </h4>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://karlsruher-liste.de/storage/2026/05/KAL_Antrag_260521_Lachmann-Landauer-Strasse.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Antrag</a></div>
</div>



<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sitzung des Gemeinderats vom 19. Mai 2026: Redebeitrag zur Garnisonskirche von Lüppo Cramer</title>
		<link>https://karlsruher-liste.de/sitzung-des-gemeinderats-vom-19-mai-2026-redebeitrag-zur-garnisonskirche-von-lueppo-cramer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 11:17:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Redebeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Garnisonskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Knielingen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Karlsruhe]]></category>
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					<description><![CDATA[Redebeitrag Lüppo Cramer zu TOP 10 Neuordnung des Gebietes bei der Garnisonskirche in Knielingen Sehr]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Lüppo Cramer zu TOP 10 Neuordnung des Gebietes bei der Garnisonskirche in Knielingen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, <br>liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">die Garnisonskirche ist ein Denkmal und kann nicht so einfach abgerissen werden. Sie hat eine Bedeutung nicht nur in Karlsruhe, sondern auch ausserhalb von Deutschland. In den USA gibt es eine Chat-Gruppe, die den&nbsp;geplanten&nbsp;Abriss der Garnisionskirche, in der&nbsp;ehemaligen Gerszewski Kaserne, aufmerksam verfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier einige Kommentare aus den USA, die sich für den Erhalt der Kirche aussprechen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Bitte bewahrt die Kirche. Ich war dort&nbsp;zwei&nbsp;Jahre lang stationiert. Von 1987 bis 1989.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich lebte in Karlsruhe, als mein Vater in&nbsp;Gerszewski&nbsp;stationiert war. Ich war Mitglied des Jugendchors „The New Day Singers“ und wir traten bei Gottesdiensten in dieser Kapelle auf. Sie ist Teil der Geschichte dieser Gegend.&nbsp;<br>Ich halte es für wichtig, die Geschichte zu bewahren, als US-Truppen dort waren, um die Deutschen bei der Bewahrung der Demokratie zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich habe 1973 in dieser Kirche geheiratet</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>@&nbsp;</strong>Wichtige Geschichte von Karlsruhe und des US-Militärs in Karlsruhe. Kapellen wie diese zeugen von der Präsenz der Religion im US-Militär, die für viele Soldaten und ihre Familienangehörigen ein&nbsp;wichtiger&nbsp;Bestandteil des Lebens war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>@&nbsp;</strong>Für mich und alle, die dort gelebt und die Kirche besucht haben, ist sie ein Wahrzeichen. Bitte rettet die Kirche!! Sie war ein sehr wichtiger Teil meines Lebens,&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Weil ich in der Kaserne lebte und dort von 1956 bis 1959 drei Jahre lang den Gottesdienst besuchte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Bitte bewahren Sie die Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Erinnerungen, damit auch unsere Enkelkinder sich daran erfreuen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich war 1989 dort stationiert und habe die Kirche jeden Tag gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich war in der US-Armee und von 1991 bis 1992 in dieser Kaserne stationiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ein Ort, an dem wir Gottesdienst feierten und an dem Menschen heirateten. Der Ort, an dem Menschen in Krieg und Frieden zu Gott beteten. Bitte bewahrt die Kirche, restauriert sie und bringt Geschichte und Zukunft als Ort der Andacht zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Um die Erinnerungen und Freundschaften zu bewahren, die während meines Dienstes in Deutschland entstanden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Ich war dort von Ende 1988 bis 1991 stationiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>@&nbsp;</strong>Die Wiederherstellung und Erhaltung eines Teils der Geschichte unserer Welt ist&nbsp;mir immer wichtig. Zu viele Gebäude und Erinnerungen werden aus dem einen oder anderen Grund zerstört.&nbsp;<br>Lasst uns dieses Gebäude als historisches Erinnerung für&nbsp;all&nbsp;das bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Dies war mein erster Dienstort als 19-jähriger junger Soldat.<br>Mein erster Besuch in der Kapelle war zwischen 1973 und 1976.<br>Sie steht für ein kleines Stück dessen, was von der Gerszewski-Kaserne übrig geblieben ist, und für die deutsche und amerikanische Geschichte. Bitte lasst nicht zu, dass sie abgerissen und in Vergessenheit gerät. Sie steht für das Leben derer, die dort gelebt und Geschichte mit unseren deutschen Freunden und Kollegen geteilt haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Kolleginnen und Kollegen, dieser letzten Aussage kann ich nichts mehr hinzufügen. Darum werden wir den AbrissAntrag der FDP nicht zu stimmen.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Sitzung des Gemeinderats vom 19. Mai 2026: Redebeiträge der KAL-Fraktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 10:42:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Redebeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[top]]></category>
		<category><![CDATA[Garnisonskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswende]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Gemeinderatssitzung vom 19. Mai 2026 haben wir zu mehreren wichtigen Themen Stellung genommen.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>In der Gemeinderatssitzung vom 19. Mai 2026 haben wir zu mehreren wichtigen Themen Stellung genommen. In der Sitzung haben wir unter anderem über&nbsp;</em><strong>die Mitgliedschaft beim Bündnis Verkehrswende in der Arbeitswelt und die Zukunft der Garnisonskirche in Knielingen</strong><em> gesprochen. Im Folgenden unsere Redebeiträge.</em></p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Michael Haug zu TOP 7, Mitgliedschaft Bündnis Verkehrswende in der Arbeitswelt</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, <br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich ist es gut sich mit anderen Kommunen und gesellschaftlichen Akteuren zu vernetzen. Genauso richtig ist es, sich nicht zu verzetteln, sondern die Mitgliedschaften strategisch zu wählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem sind bei Mitgliedschaften in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage auch die<br>finanziellen Auswirkungen zu beachten. Es ist also in jedem Einzelfall zu entscheiden, passt das zu Karlsruhe?<br>Hier geht es konkret um die Mitgliedschaft im Bündnis „Verkehrswende in der Arbeitswelt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich mir die bisherigen Mitglieder des Bündnisses anschaue, aus Wirtschaft und Verbänden: Bosch, SAP, DGB, ADAC um nur einige zu nennen ist das alleine schon hoch interessant, dass diese Akteure sich dem Ziel der Verkehrswende verschreiben und dabei auf Kommunen und speziell auf Karlsruhe zugehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ziele hinsichtlich der Klimaneutralität decken sich mit den Zielen Karlsruhes. Zur Zielerreichung ist neben dem Gebäudesektor oder der Ernährung die Verkehrswende ein entscheidender Punkt. Also die strategische Ausrichtung passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Kosten? Die beschränken sich auf den Personalaufwand für die Teilnahme an halbjährlichen Treffen. Ich denke man kann davon ausgehen, dass die betreffenden Mitarbeitenden einen Mehrwert aus diesen Treffen ziehen, der ggf. an andere Stelle Arbeitszeit einspart, da z.B. etwaige weitere Recherchen in geringerem Umfang anfallen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die KAL hält die Mitgliedschaft im Bündnis für eine gute Sache und stimmt der Vorlage zu.<br>Vielen Dank.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Lüppo Cramer zu TOP 10 Neuordnung des Gebietes bei der Garnisonskirche in Knielingen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, <br>liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">die Garnisonskirche ist ein Denkmal und kann nicht so einfach abgerissen werden. Sie hat eine Bedeutung nicht nur in Karlsruhe, sondern auch ausserhalb von Deutschland. In den USA gibt es eine Chat-Gruppe, die den geplanten Abriss der Garnisionskirche, in der ehemaligen Gerszewski Kaserne, aufmerksam verfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier einige Kommentare aus den USA, die sich für den Erhalt der Kirche aussprechen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Bitte bewahrt die Kirche. Ich war dort&nbsp;zwei&nbsp;Jahre lang stationiert. Von 1987 bis 1989.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich lebte in Karlsruhe, als mein Vater in&nbsp;Gerszewski&nbsp;stationiert war. Ich war Mitglied des Jugendchors „The New Day Singers“ und wir traten bei Gottesdiensten in dieser Kapelle auf. Sie ist Teil der Geschichte dieser Gegend.&nbsp;<br>Ich halte es für wichtig, die Geschichte zu bewahren, als US-Truppen dort waren, um die Deutschen bei der Bewahrung der Demokratie zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich habe 1973 in dieser Kirche geheiratet</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>@&nbsp;</strong>Wichtige Geschichte von Karlsruhe und des US-Militärs in Karlsruhe. Kapellen wie diese zeugen von der Präsenz der Religion im US-Militär, die für viele Soldaten und ihre Familienangehörigen ein&nbsp;wichtiger&nbsp;Bestandteil des Lebens war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>@&nbsp;</strong>Für mich und alle, die dort gelebt und die Kirche besucht haben, ist sie ein Wahrzeichen. Bitte rettet die Kirche!! Sie war ein sehr wichtiger Teil meines Lebens,&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Weil ich in der Kaserne lebte und dort von 1956 bis 1959 drei Jahre lang den Gottesdienst besuchte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Bitte bewahren Sie die Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Erinnerungen, damit auch unsere Enkelkinder sich daran erfreuen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich war 1989 dort stationiert und habe die Kirche jeden Tag gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ich war in der US-Armee und von 1991 bis 1992 in dieser Kaserne stationiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Ein Ort, an dem wir Gottesdienst feierten und an dem Menschen heirateten. Der Ort, an dem Menschen in Krieg und Frieden zu Gott beteten. Bitte bewahrt die Kirche, restauriert sie und bringt Geschichte und Zukunft als Ort der Andacht zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@ Um die Erinnerungen und Freundschaften zu bewahren, die während meines Dienstes in Deutschland entstanden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Ich war dort von Ende 1988 bis 1991 stationiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>@&nbsp;</strong>Die Wiederherstellung und Erhaltung eines Teils der Geschichte unserer Welt ist&nbsp;mir immer wichtig. Zu viele Gebäude und Erinnerungen werden aus dem einen oder anderen Grund zerstört.&nbsp;<br>Lasst uns dieses Gebäude als historisches Erinnerung für&nbsp;all&nbsp;das bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">@&nbsp;Dies war mein erster Dienstort als 19-jähriger junger Soldat.<br>Mein erster Besuch in der Kapelle war zwischen 1973 und 1976.<br>Sie steht für ein kleines Stück dessen, was von der Gerszewski-Kaserne übrig geblieben ist, und für die deutsche und amerikanische Geschichte. Bitte lasst nicht zu, dass sie abgerissen und in Vergessenheit gerät. Sie steht für das Leben derer, die dort gelebt und Geschichte mit unseren deutschen Freunden und Kollegen geteilt haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Kolleginnen und Kollegen, dieser letzten Aussage kann ich nichts mehr hinzufügen. Darum werden wir den AbrissAntrag der FDP nicht zu stimmen.</p>



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