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	<title>Freiflächen &#8211; Karlsruher Liste &#8211; KAL</title>
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	<description>Lust auf Stadt</description>
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	<title>Freiflächen &#8211; Karlsruher Liste &#8211; KAL</title>
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		<title>Natur und Umwelt – Flächenhaushaltspolitik und Innenverdichtung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2019 08:58:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KAL Programm 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Drachenwiese]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Fasanengarten]]></category>
		<category><![CDATA[Freiflächen]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtklima]]></category>
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					<description><![CDATA[Freiraumentwicklungsplan – doppelte Innenverdichtung – Lärm – Abfall – Energie Lust auf Stadt entsteht nur,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freiraumentwicklungsplan – doppelte Innenverdichtung – Lärm – Abfall – Energie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lust auf Stadt entsteht nur, wenn die Lebensqualität und damit die Umweltqualität in der Stadt stimmen. Die Karlsruher Liste strebt deshalb eine dauerhafte umwelt- und menschengerechte, nachhaltige Entwicklung für Karlsruhe an. Die knappste Ressource in einem dichten besiedelten Raum wie Karlsruhe ist Fläche. Deshalb kommt der Flächenhaushaltspolitik eine entscheidende Bedeutung zu. Die Karlsruher Liste strebt eine konsequente Reduzierung des Flächenverbrauchs an. Neue Flächenversiegelungen in erheblichem Ausmaß sind zu verhindern. Daher lehnt die KAL die Nordtangente und die zweite Rheinbrücke mit ihren flächenfressenden Zufahrten ab. Die KAL will, dass das ehemalige MIRO-Erweiterungsgelände als geschützter Grünbestand ausgewiesen wird. Dadurch würde die Fläche gesichert und könnte im Rahmen der Planungen zum Landschaftspark Rhein eine wichtige Grünvernetzung zum Rhein darstellen– ohne Zufahrt zu einer zweiten Rheinbrücke! Die KAL hat sich für die Südspange Hagsfeld zwischen Elfmorgenbruchstraße und Haid-und-Neu-Straße eingesetzt, wir lehnen aber eine Weiterführung bis zur Theodor-Heuss-Allee (Nordtangente-Ost) ab. Die neuen Erschließungsachsen würden eine erheblich höhere Flächenversiegelung im Umfeld nach sich ziehen; z. B. durch neue angrenzende Gewerbegebiete. Nicht bebaute Flächen in der Kernstadt sollten für vielfältige öffentliche Nutzung zur Verfügung gestellt werde. Beispiele können begrünte Innenhöfe sein, die auch als Erholungsfläche oder Spielfläche für Kinder dienen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freiraumentwicklungsplan und das Beispiel Neureut</strong> </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="200" src="https://karlsruher-liste.de/storage/2018/06/fasanengarten_4_KS-300x200.jpg" alt="" class="wp-image-5885" srcset="https://karlsruher-liste.de/storage/2018/06/fasanengarten_4_KS-300x200.jpg 300w, https://karlsruher-liste.de/storage/2018/06/fasanengarten_4_KS-1200x800.jpg 1200w, https://karlsruher-liste.de/storage/2018/06/fasanengarten_4_KS-768x512.jpg 768w, https://karlsruher-liste.de/storage/2018/06/fasanengarten_4_KS-120x80.jpg 120w, https://karlsruher-liste.de/storage/2018/06/fasanengarten_4_KS-480x320.jpg 480w, https://karlsruher-liste.de/storage/2018/06/fasanengarten_4_KS.jpg 1386w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption> Fasanengarten in der Oststadt </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Karlsruher Liste unterstützt die Umsetzung des Freiraumentwicklungsplanes Karlsruhe; Insbesondere die Entwicklung der Grünen Spange Nordwest mit der Erhaltung der Neureuter „Drachenwiese“ sowie die Verbesserung und Gestaltung der Übergänge von den Siedlungen zu Wald- und Feldrändern. Zum Schutz der Freiflächen zwischen Neureut, der Nordweststadt und Heide („Drachenwiese) sollte eine Kombination aus Landschaftsschutzgebiet (Wiesenflächen) und flächenhaften Naturdenkmalen (Sandrasenbiotope) von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Karlsruhe unter Schutz gestellt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Energie </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Energiepolitik ist ein kommunales Thema. Die KAL setzt sich für mehr Energie-Sparmaßnahmen bei städtischen Gebäuden und Nutzung regenerativer Energien ein. Die Stadt muss ihre Fahrzeugflotte deutlich erneuern. Zum Beispiel mehr städtische Busse, LKW und PKW auf Elektroantrieb, Erdgas oder Hybridtechnik umstellen. Die Karlsruher Liste setzt sich auch weiterhin für die konsequente Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Karlsruhe ein. Wir stehen zum Ziel klimaneutrales Karlsruhe 2050!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abfall</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Abfalltrennung und -verwertung hat Karlsruhe – auch auf Betreiben der Karlsruher Liste – mittlerweile einen guten Standard erreicht. Es gilt, diesen umweltgerechten Standard zu erhalten und gegen Rückschritte zu verteidigen. Abfallvermeidung ist ökonomisch und ökologisch und daher anzustreben. Recycling ist besser als Entsorgen. Das gilt besonders bei Plastikmüll. Stoffliche Verwertung hat absolute Priorität! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lärm </strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" width="300" height="225" src="https://karlsruher-liste.de/storage/2019/04/straba_mathystr-300x225.jpg" alt="" class="wp-image-7092" srcset="https://karlsruher-liste.de/storage/2019/04/straba_mathystr-300x225.jpg 300w, https://karlsruher-liste.de/storage/2019/04/straba_mathystr-768x576.jpg 768w, https://karlsruher-liste.de/storage/2019/04/straba_mathystr-1200x900.jpg 1200w, https://karlsruher-liste.de/storage/2019/04/straba_mathystr-24x18.jpg 24w, https://karlsruher-liste.de/storage/2019/04/straba_mathystr-36x27.jpg 36w, https://karlsruher-liste.de/storage/2019/04/straba_mathystr-48x36.jpg 48w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption> Stadtbahn in der Innenstadt </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Lärm ist ein Umweltproblem. Position der Karlsruher Liste: Die Stadt muss den Lärmminderungsplan konsequent umsetzen und auf lokale Probleme reagieren. Der Lärmschutz ist insbesondere entlang der Hauptverkehrsstraßen weiter zu verbessern. Dies umfasst das Schließen von Lärmschutzlücken, Flüsterasphalt, (nächtliche) Tempolimits z.B. nachts Tempo 30 in Karlsruhe sowie passiver Schallschutz. Entlang der Südtangente muss der Lärmschutz verbessert werden; Das komplette Überdeckeln von lauten Teilstücken sollte eine Option sein oder im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Südtangente stehen. Der Lärmminderungsplan beruht auf Berechnungen. Wenn Anwohnende dies fordern, müssen die Berechnungen durch systematisches Messen des Lärmpegels überprüft werden. Auch der Schienenverkehr, Straßenbahn und Eisenbahn, verursacht Lärm. Besonders solche Stellen, wo alle Lärmarten auftreten, muss die Stadtpolitik in den Blick nehmen und zum Beispiel auf die Deutsche Bahn oder die Verkehrsbetriebe einwirken: Hier muss es leiser werden! Bei den städtischen Töchtern AVG und VBK hat es die Stadt in der Hand. Die KAL strebt bei jedem Trassenneubau Rasengleise an.  </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vergabe von Grundstücken der Stadt und ihrer Gesellschaften grundsätzlich im Erbbaurecht statt Verkauf</title>
		<link>https://karlsruher-liste.de/vergabe-von-grundstuecken-der-stadt-und-ihrer-gesellschaften-grundsaetzlich-im-erbbaurecht-statt-verkauf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KAL]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2018 07:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge / Anfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiflächen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die KAL unterstützt folgenden Antrag der KULT-Fraktion: Die Richtlinien zur Vergabe von städtischen Grundstücken werden wie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die KAL unterstützt folgenden Antrag der KULT-Fraktion:</p>
<p>Die Richtlinien zur Vergabe von städtischen Grundstücken werden wie folgt angepasst: Grundstücke der Stadt und ihrer Gesellschaften werden grundsätzlich nur noch im Rahmen eines langfristigen Erbbauvertrages vergeben.</p>
<p>Sollten zwingende Gründe für einen Verkauf sprechen, ist das Abweichen vom Grundsatz dem Gemeinderat bzw. den Aufsichtsräten der Gesellschaften vor deren Entscheidung darzustellen.</p>
<p>Sachverhalt / Begründung:</p>
<p>Die aktuelle Grundstückspolitik der Stadt Karlsruhe muss geschärft und noch stärker auf Langfristigkeit ausgerichtet werden. Denn Grundstückspolitik ist Generationenpolitik. Es gibt aktuell sowohl einen Mangel an (günstigem) Wohnraum als auch an Gewerbeflächen. Die Diskussionen im Rahmen des FNP2030 sind ein eindeutiger Hinweis. Freie Flächen dürfen nicht zum Spekulationsobjekt, die Preise dafür nicht ausnahmslos dem Markt überlassen werden. Karlsruhe muss ständig versuchen, Flächen zu erwerben bzw. im Eigentum zum behalten.</p>
<p>Gerade Grundstücke an strategischen Stellen, die Folgegenerationen anders nutzen oder mit anderen Grundstücken zusammenlegen können, sollte die Stadt nicht mehr verkaufen. Die aktuellen Probleme, wenn Bestandsunternehmen am Standort erweitern wollen, zeigt die Notwendigkeit, dass die Stadt bei entsprechender Fehl- oder Unternutzung der Nachbargrundstücke auf diese zugreifen kann.</p>
<h6>Unterzeichnet von: Erik Wohlfeil, Lüppo Cramer, Michael Haug, Uwe Lancier, Max Braun</h6>
<p>[su_tabs]<br />
[su_tab title=&#8221;Beschluss im Gemeinderat vom 15.05.2018&#8243; disabled=&#8221;no&#8221; anchor=&#8221;&#8221; url=&#8221;&#8221; target=&#8221;blank&#8221; class=&#8221;&#8221;]<br />
Weitere Diskussion im Wirtschaftsförderungsausschuss<br />
[/su_tab]<br />
[su_tab title=&#8221;Stellungnahme der Verwaltung&#8221; disabled=&#8221;no&#8221; anchor=&#8221;&#8221; url=&#8221;&#8221; target=&#8221;blank&#8221; class=&#8221;&#8221;]</p>
<p>Kurzfassung:<br />
Die Stadt vergibt Flächen für Vereine, Parkhäuser/ Tiefgaragen und auf dem Großmarkt aufgrund der spezifischen Situation bzw. Lage schon seit Jahrzehnten ausschließlich im Wege des Erbbaurechts. Bei den übrigen Gewerbeflächen und den Wohnbauflächen haben die Grundstücksinteressenten entsprechend den gültigen Vergaberichtlinien ein Wahlrecht.<br />
An Flächen der KVVH GmbH im Rheinhafen werden ebenfalls nur Erbbaurechte bestellt. Die Karlsruher Fächer GmbH vergibt ihre Grundstücke weder im Wege des Erbbaurechtes noch veräußert sie diese. Gegebenenfalls bebaut sie die Grundstücke selbst und überlässt Grundstücke bzw. Gebäude auf Mietbasis. Kerngeschäft der Volkswohnung GmbH ist die Bereitstellung von Wohnraum auf Mietbasis. Verkauf von Wohnraum bzw. Gewerbeflächen ist nachrangig und dient in erster Linie der Kapitalbeschaffung.</p>
<p>Die bisherige Handhabung hat sich sowohl bei der Stadt als auch bei den Gesellschaften bewährt und soll deshalb grundsätzlich beibehalten werden.</p>
<p><a href="https://karlsruher-liste.de/storage/2018/07/2018_0195_Stellungnahme_TOP_31.pdf" target="_blank" rel="noopener">2018_0195_Stellungnahme_TOP_31</a></p>
<p>[/su_tab]<br />
[/su_tabs]</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachverdichten statt Freiflächen vernichten</title>
		<link>https://karlsruher-liste.de/nachverdichten-statt-freiflaechen-vernichten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jost Armbruster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jul 2017 14:04:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Statement]]></category>
		<category><![CDATA[Freiflächen]]></category>
		<category><![CDATA[Nach-/Innenverdichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[Karlsruhe muss den Prognosen zufolge in den nächsten 10 Jahren Wohnungen für weitere 30.000 Menschen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Karlsruhe muss den Prognosen zufolge in den nächsten 10 Jahren Wohnungen für weitere 30.000 Menschen schaffen. Wie kann dies gelingen, ohne die letzten Freiflächen wie beispielsweise wertvolle Wiesen und Kleingärten zu vernichten? Ich meine, dass in Karlsruhe noch viel Potenzial zur Nachverdichtung steckt. Es gibt große Flächen, die im Moment nur auf einer Etage und ausschließlich für das Parken von Autos genutzt werden (siehe Foto). Dort könnten Tiefgaragen und darüber Häuser gebaut werden. Supermärkte können mit Stockwerken für Wohnungen gebaut werden. Selbst Eigenheime sind teilweise nicht optimal genutzt. Dachgeschosse sind nicht ausgebaut, manche Häuser könnten weitere Stockwerke erhalten etc. Die Stadt sollte sich einbringen, indem sie an Eigentümer herantritt und bei Fragen des Denkmalschutzes, Artenschutzes (z.B. Fledermäuse, die dort wohnen) und der Finanzierung berät.<br />
Große Bevölkerungsdichten können auch zu einer Ghettoisierung und schlechtem sozialen Klima führen. Außerdem kann eine dichte und hohe Bebauung schädlich für das physische Klima in der Stadt sein und den Zustrom von kühler Luft verhindern. Ich bin mir dieses Spannungsfeldes bewußt, setze mich aber dafür ein, sozial verträglich und klimafreundlich nachzuverdichten und das Gespräch mit der Verwaltung zu suchen. Erst wenn das gesamte Potenzial in der Stadt ausgeschöpft ist sollten Freiflächen in die städtebauliche Planung einbezogen werden, denn diese machen das Leben in unserer Großstadt erst attraktiv.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Schutz der Freiflächen in Karlsruhe</title>
		<link>https://karlsruher-liste.de/schutz-der-freiflaechen-in-karlsruhe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KAL]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Flächennutzungsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Freiflächen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie lässt sich in Karlsruhe ein größerer Anteil an Freiflächen erreichen? Klare Argumente&#8211; Stand April]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><font class="PhorumMessage" color="#000000"><strong>Wie lässt sich in Karlsruhe ein größerer Anteil an Freiflächen erreichen? <br /> Klare Argumente</strong>&#8211; Stand April 2004 </p>
<p> <strong>Grundlagen</strong> <br /> 1. Bei allen im Flächennutzungsplan (FNP) vorgesehenen Industriegebieten (IG) auf Karlsruher Gemarkung (z. B. Miro-Erweiterung, Knielingen-West) sind die Belastungsgrenzen überschritten (siehe Studie „Belastungsgrenzen des Raums“, 1999). <br />2. Ziel nachhaltiger Politik muss sein, den Freiflächenanteil zu vergrößern: vorgesehene Gewerbegebiete (GG) aus dem FNP nehmen, Konversion/Umnutzung von bebauten Flächen hat Vorrang vor dem Verbrauch von Freiflächen. <br />3. In Karlsruhe besteht eine strukturelle Mehrheit aus CDU/FDP, oft auch SPD („Polynorm“!; siehe aber auch Debatte um gültigen FNP), gegen das Ziel eines nachhaltigen Flächenhaushalts. </p>
<p> <strong>Geplante IG bei Knielingen</strong> <br />• Miro-Erweiterung derzeit grossteil bebuschtes Gelände und ökologisch wertvoll (siehe auch Kartierung/Bewertung der Bezirksstelle); als optionale und präferierte Trasse der Nordtangente zur 2. Rheinbrücke vorgesehen <br /> • Knielingen-West: entlang der Nordtangente geplant, derzeit im wesentlichen landwirtschaftliche Fläche <br /> • z.T. in der Rheinaue gelegen <br /> • überschwemmungsgefährdet <br />• IG werden von (großer) Mehrheit in Knielingen abgelehnt, da der Stadtteil schon große Lasten aus Gewerbe und Industrie (Stora Enso, Miro etc.) tragen muss. </p>
<p> <strong>Untere Hub</strong> <br />• Lage entlang der Autobahn am zukünftigen Autobahnanschluss Nord (Kreuzung mit B10/Nordtangente-Ost); der Bau dieses Anschlusses wird ab 2004 begonnen. <br /> • Nördlich liegen GG rund um Bosch <br />• Aktuelle Nutzung großteils Intensiv-Landwirtschaft (Mais u.a.); im Osten und Norden einige zum Teil verlandete Gräben, Brachflächen und Feldgärten; darunter einige kleine §24a-Biotope <br /> • Wegen Autobahn verlärmt; Naherholungsnutzung gering <br />• Einfluss einer Bebauung auf lokale Luftströmungen wird untersucht; Bebauung entsprechend anzupassen (Baukörper parallel zur Windrichtung) <br />• Als Gewerbe- und Industriefläche interessant wegen der verkehrlichen Anbindung (wenig zusätzlicher Erschließungsaufwand, wenig zusätzliche Versiegelung) </p>
<p> <strong>Politische Bewertung</strong> <br />Bei dem Änderungsverfahren für den Regionalplan mit dem Paket „Miro-Areal wird Grünzug statt IG/Untere Hub wird GG statt landwirtschaftliche Fläche“ besteht angesichts der sonstigen Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat (CDU+OB+FDP = 28 von 49 Stimmen) zum ersten Mal die Chance auf eine strukturelle Veränderung: <br />– 19 ha Miro-Erweiterung (Naturraum Rheinaue, hochwassergefährdet, Freifläche für Knielingen und Neureut, Trasse der Nordtangente) aus dem Regional- und Flächennutzungsplan heraus nehmen <br />– 16,8 ha Hub (an der Autobahn und der zukünftigen Ausfahrt von der A5 auf die B10 gelegen, verlärmt, im wesentlichen intensiv landwirtschaftlich genutzt) als Gewerbegebiet hinein nehmen. <br />Die KAL hat sich in Abwägung aller Gesichtspunkte für das Paket und damit für den Einstieg in einen nachhaltigeren Umgang mit der begrenzten Ressource Fläche entschieden. Mittlerweile ist im Zuge des Verfahrens der Anteil an zukünftiger Freifläche statt IG auf rund 40 ha angewachsen! <br /> Diese 40 ha im Tiefgestade bei Knielingen bestehen aus Teilen der geplanten IG „Knielingen-West“ und „Miro-Erweiterung“. <br />Die Chance der strukturellen Veränderung hat die KAL bei der Beratung des Themenkomplexes „Untere Hub/Miro-Erweiterung“ im Naturschutzbeirat Ende 2002 vorgestellt. Eine Mehrheit des Beirats, in dem auch die Naturschutzverbände und der Naturschutzbeauftragte der Stadt vertreten sind, hat sich für (!) das Paket ausgesprochen. <br />Durch die neue Option „Untere Hub“ in Verbindung mit den Konversionsflächen (alte Kasernenareale, Bahn- und Postgelände) sowie durch Kooperation mit anderen Gemeinden (gemeinsam zu vermarktende Gewerbestandorte, als Zweckverband zur Verteilung der Gewerbesteuer strukturiert) ergeben sich neue Chancen, das besonders sensible Tiefgestade langfristig vor einer weiteren Bebauung zu schützen. Ein zweiter Fall „Polynorm“, bei dem aus kurzfristigem Arbeitsplatzdenken heraus die Knielinger Gemarkung geopfert werden sollte, darf sich nicht wiederholen! </p>
<p> <strong>Die Karlsruher Liste erwartet, dass auch die anderen politischen Kräfte in Karlsruhe die Chance und Verpflichtung einer nachhaltigen Flächenbewirtschaftung erkennen.</strong></font></p>
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