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	<title>Gemeinderat &#8211; Karlsruher Liste &#8211; KAL</title>
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	<description>Lust auf Stadt</description>
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	<title>Gemeinderat &#8211; Karlsruher Liste &#8211; KAL</title>
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	<item>
		<title>Stimmen aus dem Gemeinderat (KAL): Jetzt sparen die auch noch an den Spielplätzen&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:21:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Presse KAL-Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[top]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Spielplätze]]></category>
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					<description><![CDATA[haben vermutlich viele Menschen in Karlsruhe gedacht. Die Stadt plant schließlich in den nächsten Jahren]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">haben vermutlich viele Menschen in Karlsruhe gedacht. Die Stadt plant schließlich in den nächsten Jahren 80 Spielanlagen abzubauen. Die ersten 20 stehen jetzt fest. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Spielplätze sind wichtige Orte, an denen Kinder körperliche, geistige, soziale und emotionale Fähigkeiten entwickeln, Freude an Bewegung und gemeinsamen Spiel erleben. Der Abbau von Spielanlagen muss gut begründet sein. Wie attraktiv und sicher ist die Spielanlage? Gibt es in der Nähe Alternativen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Standorte wurden mit Bürgervereinen und Ortsverwaltungen abgestimmt. Die vorgeschlagenen Spielanlagen sind meist vereinzelte, oft defekte Spielgeräte. Sie haben einen geringen Spielwert, sind wenig frequentiert und die Sicherheit der Spielgeräte ist teils nicht gewährleistet. Nur bei einem Spielplatz in Grünwinkel sind Fragen ungeklärt. Wir haben erreicht, dass darüber erneut beraten wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicher ist: das Angebot an Spielplätzen wird auch nach dem geplanten Rückbau in Karlsruhe noch überdurchschnittlich sein. Die vorhandenen Spielanlagen sollen attraktiver werden. Alle Kinder sollen „ihren“ Spielplatz fußläufig erreichen können.<br><br><strong>Michael Haug<br>Stadtrat<br>KAL-Fraktion</strong></p>
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		<title>Änderungsantrag: Rückbau von Spielanlagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL Fraktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 15:59:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge / Anfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Änderungsantrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Spielanlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[Gemeinderatssitzung am 28.07.26, TOP 24: Rückbau von Spielanlagen als Instrument zur Qualitätssicherung Änderungsantrag Sachverhalt /]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinderatssitzung am 28.07.26, TOP 24: Rückbau von Spielanlagen als Instrument zur Qualitätssicherung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Änderungsantrag</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die Entscheidung über den vollständigen Rückbau des Spielplatzes OZ 1594 Albgrün/Theodor-Söhner-Weg wird zurückgestellt.</li>



<li>Es wird geprüft, ob durch eine Teilumwidmung nur der kritischen Fläche mit der Natursteinkonstruktion in eine Freizeitanlage der Erhalt der Seilbahn möglich ist.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sachverhalt / Begründung</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Der Spielplatz OZ 1594 Albgrün/Theodor-Söhner-Weg wird nach Beobachtung des Bürgervereins Grünwinkel intensiv genutzt. Durch die Nähe zu mehreren Wohnanlagen mit vielen jungen Familien sowie die direkte Lage an der Alb mit zusätzlichen Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten besitzt der Standort eine hohe Aufenthaltsqualität und Bedeutung für den Stadtteil.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Im Rahmen der Abstimmung mit dem Bürgerverein Grünwinkel wurde dem Gartenbauamt bereits vorgeschlagen, stattdessen den deutlich geringer frequentierten Spielplatz Silcherstraße/Rabenweg zurückzubauen. Dieser Vorschlag wurde nach Auskunft des Bürgervereins vom Gartenbauamt aufgenommen, fand jedoch keinen Eingang in die Beschlussvorlage.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Gestern Nachmittag erhielt der Bürgerverein die Begründung der Ablehnung. Aufgrund der Kurzfristigkeit kann nun nicht mehr auf die ergänzten Vorschläge des Bürgervereins reagiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterzeichnet von:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lüppo Cramer<br>Sonja Döring<br>Michael Haug</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Zum Herunterladen</h2>



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</div>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Sitzung des Gemeinderats vom 28. Juli 2026: Redebeiträge der KAL-Fraktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 17:53:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Redebeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[top]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[ISEK 2040]]></category>
		<category><![CDATA[LuKIFG]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Gemeinderatssitzung vom 28. Juli 2026 haben wir zu mehreren wichtigen Themen Stellung genommen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>In der Gemeinderatssitzung vom 28. Juli 2026 haben wir zu mehreren wichtigen Themen Stellung genommen. In der Sitzung haben wir unter anderem über die <strong>Wahl des neuen Beigeordneten für das Dezernat 6, die finale Satzungsänderung für den künftigen Livestream des Gemeinderates, den Bebauungsplan für das Rheinhafen-Dampfkraftwerk Block 9 sowie die</strong></em> <em><strong>städtischen Online-Beteiligungsplattform</strong> gesprochen. Weitere zentrale Punkte unserer Beratung waren die <strong>Stadtteilhäuser, die Neugestaltung der Mittagsverpflegung in Kitas und Schulen sowie die geplanten Änderungen bei den Karlsruher Wertstoffstationen</strong>. Im Folgenden unsere Redebeiträge.</em></p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Michael Haug zu TOP 9, Vorhabenbezogener Bebauungsplan &#8220;Rheinhafen-Dampfkraftwerk, Block 9, Fettweisstraße 60, Rheinhafen&#8221; (VbB RDK9)</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">für uns als KAL ist noch zu vieles offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuviele „wenn‘s“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wird absehbar ausreichend grüner Wasserstoff zur Verfügung stehen?<br>Wir sehen uns nicht in der Lage hier eine vernünftige Entscheidung zu treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wir sehen ist, dass durch das RDK9, weiter auf fossile Energien gesetzt wird.<br>Über viele Jahre werden Kohlendioxid und Stickoxide in die Umwelt abgegeben und damit diese falsche Entwicklung weiter zementiert.<br>Was wir brauchen ist der Umstieg auf alternative Energien wie beispielsweise eine Flusswärmepumpe oder Geothermie am Rheinhafen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir werden uns enthalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank. </p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Sonja Döring zu TOP 16, Vergabe der Lieferung von Mittagsverpflegung an 17 Standorte der Schulkindbetreuung für das Schuljahr 2026/2027</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die „richtige“ Ernährung, wir haben es mitbekommen, kann ein sehr emotionales Thema sein. Ernährung ist ein persönliches, ein gesellschaftliches und eben auch politisches Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die DGE empfiehlt für eine ausgewogene Ernährung, sich überwiegend, von Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und pflanzlichen Ölen zu ernähren. Die Empfehlungen der DGE beinhalten aktuell maximal 300 Gramm Fleisch und Wurst. In 7 Tagen, also auch Zuhause. Die DGE ist jetzt nicht gerade bekannt dafür, jedem Ernährungstrend sofort hinterherzurennen. 300 Gramm Fleisch und Wurst müssten also mitnichten innerhalb der Schulverpflegung abgedeckt werden. Wir können vielmehr davon ausgehen, dass Kinder, die sich Zuhause nicht vegetarisch oder vegan ernähren, diesen Anteil vollumfänglich oder fast vollumfänglich außerhalb der Schule konsumieren. Eine (tägliches) Angebot von Fleisch- oder Wurstwaren in der Schule ist also für eine ausgewogene Ernährung von Kindern eher nicht notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das der Anteil hochverarbeiteter Lebensmittel in der Schulverpflegung möglichst gering gehalten werden soll ist unstrittig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt die Frage nach dem Geschmack und was Kinder eigentlich gerne Essen. Meine Erfahrung sagt: Kinder essen gerne, was sie kennen. Und sie essen gerne wenig komplex. Sie lieben Rohkost. Wie fast alle Menschen sind sie auf süß und fett gepolt. Aber Kinder sind auch neugierig. Ihre Essensvorlieben ändern sich ständig. Und in der Kita, im Hort und der Schukle schmecken Dinge, die Zuhause verächtlich vom Teller geschoben werden.<br>Ich denke, wir können uns schon fragen, ob wir als Gesellschaft nicht auch den Auftrag haben, Kindern eine gesunde Ernährung in Kita und Schule ganz selbstverständlich beizubringen. Gar kein Thema daraus zu machen, dass es eben ganz viel Gemüse gibt, dass die Nudeln und das Brot aus Vollkorn sind. Das Fleisch nicht jede Woche auf den Tisch kommt.<br>Denn ganz ehrlich, wer hat denn damit ein Problem damit? Wir, die Eltern, die Erwachsenen. Weil wir doch auch oft nur Essen was wir kennen. Essen, von dem wir gelernt haben, dass es gesund und vor allem lecker ist. Geben wir unseren Kindern doch einfach die Chance, zu lernen, das pflanzliche Lebensmittel was richtig Gutes sind. Und das tierische Lebensmittel gut und lecker sein können. Aber eben sehr in Maßen &#8211; wie Fruchtgummis. Die sind übrigens ganz oft vegan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Sonja Döring zu TOP 23, Schließung zweier Wertstoffstationen Schäferstraße (Hagsfeld) und Fettweisstraße (Daxlanden) und Änderung der Öffnungszeiten der Wertstoffstationen und Schadstoffannahmestellen der Stadt Karlsruhe</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Karlsruher Liste Fraktion wird der heutigen Vorlage zur Schließung der Wertstoffstationen nicht zustimmen. Wir sind der Überzeugung, dass es für die Bürger:innen in unserer Stadt auf kurzem Wege möglich sein muss, größere Mengen an Verpackungs- und Papiermüll, Grünschnitt oder ähnlichem sachgemäß zu entsorgen. Viele Menschen haben nicht die Möglichkeit, größere Mengen von Wertstoff, die bspw. durch Paketsendungen entstehen, im Hausmüll zu entsorgen oder bis zur nächsten Altpapiersammlung zu lagern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede wegfallende Entsorgungsmöglichkeit birgt die Gefahr einer zunehmenden illegalen Müllentsorgung im öffentlichen Raum.<br>Die befragten Bürgervereine haben sich aus guten Gründen gegen die Schließung der Wertstoffstationen ausgesprochen. Wer zu klassischen „Gartenarbeitszeiten“ schonmal versucht hat, seinen Grünabfall an einem der wenigen völlig überfüllten Grünabfallcontainer, wie sie bspw. am Friedhof Daxlanden stehen, zu entsorgen oder Samstags in einer schier endlosen Schlangen in der Nordbeckenstraße stand, weiß, wie wichtig diese kleinen und einfach zugänglichen Entsorgungsstationen im Alltag sind.<br>Um die Einschränkungen zumindest etwas abzumildern, stimmen wir den Änderungsanträgen der CDU und FDP/FW zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank. </p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Redebeitrag Michael Haug zu TOP 24 </strong>Rückbau von Spielanlagen als Instrument zur Qualitätssicherung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spielplätze sind wichtige Orte, an denen Kinder ihre körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten spielerisch entwickeln und gleichzeitig Freude an Bewegung und am gemeinsamen Spielen erleben.<br>Deshalb fällt das Sparen an dieser Stellen nicht leicht und muss gut begründet sein. Aber man muss auch festhalten, dass das Angebot an Spielplätzen auch nach dem geplanten Rückbau der 80 Plätze in Karlsruhe noch überdurchschnittlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kommt also darauf an die Standorte der zu schließenden Spielplätze gut auszuwählen.<br>Wie ist die Attraktivität? wie ist die Sicherheit? gibt es Alternativen in der Nähe?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nun vorgelegte Liste des Gartenbauamtes ist gut ausgewählt und wurde mit Bürgervereinen bzw. Ortschaftsverwaltungen abgestimmt. Auch kurzfristig wurden &#8211; wie das Beispiel Oberreut zeigt &#8211; Anpassungen vorgenommen.<br>Die vorgeschlagenen Plätze haben einen geringen Spielwert, sind gering frequentiert und die Sicherheit ist oft nicht gewährleistet, die einschlägigen DIN-Vorschriften werden nicht mehr erfüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit so gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso überraschender ist es, dass die Abstimmung mit dem Bürgerverein Grünwinkel bei dem Spielplatz Albgrün Theodor-Söhner-Weg etwas unglücklich verlief.<br>Die Anregungen des Bürgervereins finden sich in dem vorliegenden Beschlussvorschlag nicht wieder. Konkret geht es um den Erhalt der nicht beanstanden Spielgeräte. Es wurde auch ein alternativer Spielplatz zur Schließung vorgeschlagen um die Anzahl der zu überwachenden Spielplätze nicht zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begründung warum dies nicht möglich ist grundsätzlich nachvollziehbar.<br>Es bleiben aber Rückfragen z.B. hinsichtlich einer möglichen Teilumwidmung, die sich sicherlich klären lassen oder ergänzende Vorschläge die einer Prüfung bedürfen.<br>Aber diese Antwort ging erst gestern Nachmittag ein, so dass dies nicht mehr vernünftig möglich ist.<br>Wir haben deshalb beantragt die Entscheidung über die Schließung des Spielplatzes Albgrün vorläufig zurückzustellen um Raum für die Klärung der aus unserer Sicht offenen Punkte zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank.</p>



<div style="height:37px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Michael Haug zu <strong>TOP 26</strong>, NBS/ABS Mannheim-Karlsruhe, Beteiligung Raumverträglichkeitsprüfung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">wir tragen die Stellungnahme zur Raumverträglichkeitsprüfung mit und stimmen im Grundsatz der Vorzugsvariante R4 zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wohl wissend, dass die Beeinträchtigungen für die Menschen in der Untermühl- und Dornwaldsiedlung und in Weiherfeld-Dammerstock erheblich sind und einer Lösung bedürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso bestehen aus naturschutzfachlicher Sicht erhebliche Bedenken gegen das Vorhaben so wie es jetzt vorgeschlagen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele der Punkte werden erst in den nächsten Planungsschritten angegangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Überzeugung der KAL wird es dort aber keine wirklich zufriedenstellende Lösungen geben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb ist es gut, dass in der Stellungnahme eine Bewertung der Tunnelvariante nach dem Schema zur Bestimmung der Vorzugsvariante R4 gefordert wird&nbsp; und diese hinsichtlich der Auswirkungen auf Mensch und Natur bewertet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir denken, dass nur die Tunnelvariante eine zufriedenstellende Lösung sein kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist es wichtig, dass es sich um ein Tunnelbau im Vortrieb handelt und nicht um ein überdeckeltes Trogbauwerk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, dass ist in der Stellungnahme ausreichend klar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank. </p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stimmen aus dem Gemeinderat (KAL): Stadtbibliothek: Ein Ort für Alle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 11:54:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Presse KAL-Gemeinderat]]></category>
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		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbibliothek]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadtbibliothek ist die be­sucherstärkste Kultureinrichtung Karlsruhes. Am Hauptstandort im Ständehaus ist allerdings eine technische]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Stadtbibliothek ist die be­sucherstärkste Kultureinrichtung Karlsruhes. Am Hauptstandort im Ständehaus ist allerdings eine technische Sanierung dringend notwendig. Im Prinz-Max-Palais hat die Kinder- und Jugendbibliothek aufgrund des enormen Sanierungsbedarfs keine Zukunft. Kinder- und Jugendbibliothek und der Hauptstandort sollen schon lange räumlich zusammengeführt werden. Allein der Platz hat gefehlt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt diese Chance: Durch die Baumaßnahme der Katholischen Kirchengemeinde entsteht eine Baulücke zum derzeitigen Ständehaus: Platz für die Erweiterung der Stadtbibliothek und die Chance, die Bibliothek völlig neu zu denken. Pläne und Konzeption zeigen: hier soll ein sogenannter „dritter Ort“ für die Stadtgesellschaft entstehen: ein niederschwellig nutzbarer Aufenthaltsraum ohne Konsumzwang. Ein Treffpunkt für alle, ein Raum zum Lesen, Lernen oder einfach nur Sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitreichende Förderprogramme von Bund und Land machen in diesem besonderen Fall die Finanzierung für die Stadt möglich. Wir sind überzeugt: diese Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Michael Haug<br>Stadtrat<br>KAL-Fraktion</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sitzung des Gemeinderats vom 23. Juni 2026: Redebeiträge der KAL-Fraktion</title>
		<link>https://karlsruher-liste.de/sitzung-des-gemeinderats-vom-23-juni-2026-redebeitraege-der-kal-fraktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 17:04:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Redebeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[top]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[ISEK 2040]]></category>
		<category><![CDATA[LuKIFG]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Gemeinderatssitzung vom 23. Juni 2026 haben wir zu mehreren wichtigen Themen Stellung genommen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>In der Gemeinderatssitzung vom 23. Juni 2026 haben wir zu mehreren wichtigen Themen Stellung genommen. In der Sitzung haben wir unter anderem über </em><strong>die Verwendung der LuKIFG-Mittel (Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungs-Gesetz), die Neustrukturierung der Kinder- und Jugendbibliothek, das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK 2040, und die 3. Fortschreibung der Leitlinien gegen Kinderarmut </strong><em>gesprochen. Im Folgenden unsere Redebeiträge.</em></p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Sonja Döring zu TOP 12 LuKIFG (Länder- und Kommunal-Infrastrukturierungsgesetz)</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">wir haben uns hier im Gemeinderat in den letzten Monaten ziemlich oft damit beschäftigt, was die Stadt Karlsruhe alles nicht mehr machen kann – weil uns das Geld fehlt. Und wir werden das auch absehbar wieder tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso schöner dieser TOP: Endlich mal was Positives. Endlich mal gestalten. Neues ermöglichen, längst Überfälliges angehen. Und da ist es schon wieder – das Aber. Wir stopfen mit den Maßnahmen auf der LuKIFG-Liste eben vor allem auch Löcher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vieles steht schon lange auf der ToDo Liste der Stadtverwaltung. Wer sich in den letzten Jahren bspw. mit der Schulbauprioritätenliste beschäftigt hat, weiß: die vielen Schulbaumaßnahmen sind richtig und wichtig aber eben auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Neben den vielen anstehenden Modernisierungs- und Sanierungsbedarfen an unseren Schulen steht auch die räumliche Anpassung an den GT-Anspruch an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Liste ist eine harte Priorisierung vorangegangen. Es wird aufgrund dieser Entscheidungen Freude und Enttäuschungen geben, Unverständnis, Nachfragen. „Warum wir nicht?“. Völlig zurecht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den 500 Milliarden des Sondervermögens des Bundes, die sich ja erstmal gigantisch anhören, kommen dann eben doch nur 200 Millionen bei uns an – auf 10 Jahre gerechnet &#8211; und schon ist das nicht mehr sooo viel Geld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wenig, dass wir darüber diskutieren, ob 9 Millionen für eine Schulsporthalle jetzt aus den Mitteln finanziert werden sollen oder ob wir das Geld besser anders verteilen. Wir entscheiden uns heute nicht gegen eine Schule, sondern FÜR andere Maßnahmen. Die Sporthalle an der Südendschule soll repariert und eine Lösung für einen barrierefreien Zugang gefunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bekommen immer gesagt, die LuKIFG-Liste ist ein atmendes System. Bekommt eine geplante Maßnahme zusätzliche Komplementärförderungen, z.B. aus Landesmitteln, werden möglicherweise wieder Gelder frei. So dass andere Maßnahmen nachrücken können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weniger schwierig wird eine Priorisierung dadurch allerdings nicht. Aber im Großen und Ganzen ist sich der Gemeinderat bei dieser Liste einig. Jetzt müssen wir das Geld zügig ausgeben.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Michael Haug zu TOP 13, Neustrukturierung Kinder- und Jugendbibliothek, Ständehaus</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben mit der Stadtbibliothek die besucherstärkste Kultureinrichtung der Stadt. Sie ist in die Jahre gekommen und eine technische Sanierung ist notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben eine Kinder- und Jugendbibliothek, die aufgrund des enormen Sanierungsbedarfs im Prinz-Max-Palais, dort eigentlich nicht bleiben kann und neue Räume benötigt.<br>Und es gibt schon lange den Wunsch die Kinder- und Jugend Bibliothek, räumlich mit der Erwachsenenbibliotkek zusammenzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben die Baumaßnahme der Katholischen Kirchengemeinde und in deren Folge eine Baulücke zum derzeitigen Ständehaus.<br>Diese Baulücke zu schließen ist ein starkes stadtplanerisches Argument. Es würde in der Bevölkerung nicht verstanden werden, wenn die Baulücke an einer so zentralen Stelle bleiben würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir haben die Notwendigkeit und den starken Wunsch die Stadtbibliothek neu zu konzipieren, einen Ort für die gesamte Stadtgesellschaft zu schaffen &#8211; einen niederschwelligen, konsumfreien Ort, im Sinne eines „dritten Ortes“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorgelegten Pläne des Neubaus und die Zielrichtung der künftigen programmatischen Bespielung der Stadtbibliothek überzeugen uns als KAL sehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um was geht es heute?<br>Wir haben:<br>• Eine technische Notwendigkeit zur Sanierung des Bestandsgebäudes<br>• Einen Raumbedarf für die Kinder- und Jugendbibliothek<br>• Eine stadtplanerische Notwendigkeit<br>• Und die enorme Chance die Stadtbibliothek neu aufzustellen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das einzige was nicht ins Bild passt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die finanzielle Lage der Stadt. Die Stadt hat eigentlich kein Geld mehr um neue Investitionen in dieser Größenordnung zu stemmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und als ob es einen „weißen Ritter“ doch gäbe, gibt es Mittel des Sondervermögens sowie Fördermittel Städtebau Sanierungsgebiet Kaiserstraße West.<br>Vielleicht bekommen wir das Gebäude als Stadt nie wieder so günstig wie genau jetzt um diese für die Stadtgesellschaft wichtige Maßnahme anzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bauchschmerzen hätten wir nur, wenn wir diese Chance jetzt nicht ergreifen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Sonja Döring zu TOP 14 ISEK 2040</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zielbild ISEK 2040: schönes Papier, schönes Konzept. Und jetzt wird es eigentlich erst spannend!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt müssen konkrete Empfehlungen erarbeitet werden, konkrete Handlungsleitfäden, konkrete Maßnahmen, die machbar und finanzierbar sind, die dringend sind, ein Fahrplan zu Umsetzung. Damit ISEK 2040 nicht nur zu einem Kästchen auf unseren GR-Vorlagen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber der Prozess ist ja noch nicht abgeschlossen. „In den kommenden Schritten zur Erarbeitung des ISEK „Karlsruhe 2040“ wird esdarum gehen, strategische Ziele abzuleiten und das Zielbild „Karlsruhe 2040“ inumsetzbare Maßnahmen zu übersetzen. Dazu wird auch gehören, Prioritäten zu setzen,angesichts begrenzter Ressourcen klare Entscheidungen zu treffen und Rollenbilder zu hinterfragen.“ &#8211; so die Verwaltungsvorlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Erarbeitung dieser Ziele müssen weiter intensiv die Menschen in KA beteiligt werden. Deshalb sieht die KAL den Bürgerrat auch als positives Beteiligungsinstrument.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein repräsentativ besetzter Bürgerrrat kann leisten, was kein Bürgerentscheid kann: Minderheiten einbeziehen. Gesellschaftsgruppen Gehör und Einfluss ermöglichen, die häufig ungehört und bei reinen Mehrheitsentscheidungen auf der Strecke bleiben. Und der Schutz von Minderheiten ist eine der großen Stärken repräsentativer Demokratien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, dass hier realistische Zielbilder erarbeitet werden. Als positives Beispiel habe ich die Strukturierung der Ergebnisse aus dem Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) Daxlanden empfunden: eine Aufteilung der Maßnahmen nach Zuständigkeit: was ist Verantwortung der Stadt, wo kann sie unterstützen, wo steht die Zivilgesellschaft in der Verantwortung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso die Kategorisierung in was ist wann und überhaupt finanzierbar. Das sind ehrliche Antworten die bereits im Erarbeitungsprozess transparent gemacht werden müssen. Damit eben keine Bilder entworfen werden, die letztlich zu Enttäuschung führen, weil nichts davon umsetzbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir unterstützen die verstärkte Einbindung der Gewerkschaften und der Wirtschaftsverbände. Ein wirtschaftlich starkes Karlsruhe ist resilienter gegenüber Krisen. Besonders wichtig ist uns dabei auch die Einbindung der Perspektive der Arbeitnehmer:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Arbeit also noch für das Büro für Mitwirkung und Engagement und die Menschen in Karlsruhe.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Redebeitrag Sonja Döring zu TOP 15 Ergebnisbericht zur Bürgerumfrage 2025 | Nutzung städtischer Informationskanäle</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">ich komme ja aus einer sehr bunt gemischten politischen Gruppierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser prominentestes Mitglied ist Drucker, seriöse Informationen hinterlassen also am besten Druckerschwärze an den Händen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einem anderen Mitglied der Karlsruher Liste (KAL) kann Digitalisierung hingegen nicht weit genug gehen, und warum die Stadt nicht auf Mastodon ist, ist dieser Person völlig unverständlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stellenwert der KA-App und anderer Kommunikations- und Informationskanäle wird innerhalb der KAL unterschiedlich bewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann gibt es bei uns eben auch die ganze Vielfalt unterschiedlicher Nutzungsprofile.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht sich die Stadt Karlsruhe mit ihren Informationskanälen genau deshalb breit aufstellen. Letztendlich wollen wir, will die Stadtverwaltung, möglichst viele Menschen erreichen, möglichst barrierefrei. Das PIA findet bestimmt Wege &#8211; zwischen Papierausgabe der Stadtzeitung und digitalen Informationskanälen und auch mit Mastodon.</p>



<div style="height:37px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Redebeitrag Sonja Döring zu TOP 18 Leitlinien gegen Kinderarmut – 3. Fortschreibung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br>sehr geehrte Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 4500 Kinder leben in KA in Armut. Das sind 10% der Kinder in KA oder 2 Kinder in einer durchschnittliche Kitagruppe mit 20 Kindern. Das ist eine erschreckende Zahl. Immer noch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und immer noch sind vor allem Kinder alleinerziehender Mütter häufiger von Armut betroffen oder armutsgefährdet sind. Da irritiert es doch sehr, dass unser Bundeskanzler sich vorstellen kann, den Unterhaltsvorschuss als mögliches Einsparpotential zu identifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dankbarerweise haben sich der Karlsruher Gemeinderat und die Stadtverwaltung schon früh auf einen anderen Weg begeben. Hier wurde anerkannt, dass wir Armut insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sehen müssen und Wege erarbeiten, wie man den negativen Auswirkungen von Armut begegnen kann:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilhabe stärken: der Karlsruher Pass und der Kinderpass sind dafür wichtige Instrumente. Wohnraum sichern, den betroffenen Familien nicht einfach Strom und Wasser abdrehen, wenn die Zahlungen ausbleiben; Beratung und Unterstützung, bspw. in den Familienzentren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht zeigt aber auch, es fehlt uns nicht an Beratung und Instrumenten, aber die Zugänge müssen niederschwelliger werden. Damit die Unterstützung da ankommt, wo sie gebraucht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch hier zeigt sich: wenn wir mit Menschen reden und nicht über sie, wenn wir sie an der Ausarbeitung von Maßnahmen beteiligen, werden diese passgenauer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Barrieren werden abgebaut und Stigmatisierung entgegengewirkt. Ich würde mir wünschen, dass wir irgendwann keinen Bericht zur Kinderarmut mehr brauchen, schlicht weil es keine mehr gibt. Aber bis dahin: Danke für diesen sehr klar strukturierten Bericht und Danke an alle Beteiligten, die sich dieser Aufgabe stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für meine Fraktion ist klar: wir sehen hier keine Einsparpotentiale mehr. In den nächsten Kürzungsrunden sind Werkzeuge, die Armut abfedern, nicht verhandelbar.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Stimmen aus dem Gemeinderat (KAL): Mal was Positives? Karlsruhe strahlt!</title>
		<link>https://karlsruher-liste.de/stimmen-aus-dem-gemeinderat-kal-mal-was-positives-karlsruhe-strahlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KAL-Gemeinderat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 12:40:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Presse KAL-Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor kurzem hat die Karlsruher Tourismus GmbH ihre neue Tourismusstrategie vorgestellt. Lebendig. Echt. Strahlend. Unter]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor kurzem hat die Karlsruher Tourismus GmbH ihre neue Tourismusstrategie vorgestellt. Lebendig. Echt. Strahlend. Unter diesen Schlagworten soll ein positives Bild unserer Stadt in die Welt geschickt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir Karlsruher:innen? Sehen wir noch das Positive in unserer Stadt? Oder bruddeln wir nur noch angesichts stillgelegter Brunnen, gekürzter Zuschüsse, steigender Gebühren für Kitas und städtische Dienstleistungen? Sehen wir noch das viele Grün in unseren Parks, die vielfältige Bäderlandschaft, zahlreichen Kulturangebote, die vielen friedlich gefeierten Feste &#8211; vom ehrenamtlich organisierten Straßenfest im Stadtteil über die Lounge76 auf dem Marktplatz bis zu den Großveranstaltungen wie Das Fest oder die Schlosslichtspiele? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Orte und Ereignisse, an denen die Menschen in Karlsruhe zusammenkommen und Gemeinschaft erleben. Genau das macht unsere Stadt stark: das Engagement der Menschen in den Vereinen, in der Kultur oder für einzelne Projekte. Wir Karlsruher:innen können es sehen, das lebendige, echte Karlsruhe. Und wir können strahlend sagen: schön ist`s hier.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonja Döring</strong><br><strong>Stadträtin</strong><br><strong>KAL-Fraktion</strong></p>
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