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	<title>KSC/Wildpark &#8211; Karlsruher Liste &#8211; KAL</title>
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	<description>Lust auf Stadt</description>
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	<title>KSC/Wildpark &#8211; Karlsruher Liste &#8211; KAL</title>
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	<item>
		<title>Pressemitteilung und Brief zur Unterstützung des Fanprojekts: Solidarität für Mitarbeitende des Stadtjugendausschuss</title>
		<link>https://karlsruher-liste.de/pressemitteilung-und-brief-zur-unterstuetzung-des-fanprojekts-solidaritaet-fuer-mitarbeitende-des-stadtjugendausschuss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KAL]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 11:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe / Mails]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Fanprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[KSC/Wildpark]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtjugendausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[StJA]]></category>
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					<description><![CDATA[Pressemitteilung der Karlsruher Liste Stadträte Lüppo Cramer und Michael Haug: Unterstützung für Fanprojekt: Karlsruher Liste]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-secondary-color">Pressemitteilung der Karlsruher Liste Stadträte Lüppo Cramer und Michael Haug:</mark></strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Unterstützung für Fanprojekt: Karlsruher Liste (KAL) wünscht sich Solidarität mit den Sozialarbeiter:innen des Fanprojekts – Unterstützung von Gemeinderat und Oberbürgermeister für Mitarbeitende der Stadt</strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><br>Die Karlsruher Liste (KAL) setzt sich mit einem Brief an Oberbürgermeister Frank Mentrup für eine deutliche Unterstützung der Mitarbeitenden im Fanprojekt ein. Durch die staatsanwaltschaftliche Befragung zur ausgearteten Pyro-Aktion der Ultras im Wildpark sehen die Stadträte der KAL das Vertrauensverhältnis zwischen Fans und Sozialarbeiter:innen gefährdet. „Das Fanprojekt ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass wir in Karlsruhe kaum gewalttätige und rechtsradikale Auswüchse unter den Fans haben“, ist sich KAL-Stadtrat Michael Haug sicher. „Vertrauen ist die Basis dieser erfolgreichen Arbeit.“ Diese Basis sieht Haug gefährdet, wenn die Staatsanwaltschaft vertrauliche Informationen oder die Nennung von Namen durch die Mitarbeitenden des Fanprojekts in Erfahrung bringen will.<br>Mit dem Brief an den Oberbürgermeister machen Haug und sein Kollege Lüppo Cramer deutlich, dass sie den Gemeinderat und Oberbürgermeister Mentrup als Arbeitgeber der Angestellten im Fanprojekt in der Verantwortung sehen, die erfolgreiche Arbeit im Fanprojekt zu unterstützen und zu schützen.<br>Die KAL-Stadträte regen an, dass der Zentrale Juristische Dienst der Stadt Karlsruhe die Sozialarbeiter:innen in dieser schwierigen Lage unterstützt. „Vielleicht gibt es ein Aussageverweigerungsrecht, wenn die Verschwiegenheitspflicht gegenüber den Klienten im Fanprojekt betroffen ist“, hofft Haug.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-secondary-color">Brief an Oberbürgermeister Frank Mentrup:</mark></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fanprojekt: Solidarität und Unterstützung für Mitarbeitende des Stadtjugendausschuss</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Mentrup,<br>die Sozialarbeiter:innen des Fanprojekts Karlsruhe stehen aufgrund der staatsanwaltlichen Ermittlungen zu der ausgearteten pyrotechnischen Aktion der Ultras im Wildpark unter starkem Druck. Die Staatsanwaltschaft will die Mitarbeitenden des Fanprojekts vorladen und befragen. Vermutlich wird es hier ganz konkret um die Nennung von Namen zu Verdachtsfällen gehen.<br>Dies steht aus unserer Sicht im starken Gegensatz zu dem Vertrauensverhältnis, das die Sozialarbeiter:innen des Fanprojekts für ihre Arbeit brauchen.<br>Die unmittelbar ermöglichte Aussprache zwischen Ultras und Geschädigten der Pyro-Aktion ist maßgeblich dem Fanprojekt zu verdanken und ein gutes Beispiel für die wichtige Arbeit, die dort geleistet wird. Die Vertrauensbasis zwischen Fans und Sozialarbeiter:innen sehen wir als gefährdet an, wenn das Fanprojekt der Staatsanwaltschaft Namen nennen muss. Loyalität und Verschwiegenheit gegenüber den Klienten sind wichtige Parameter von Sozialarbeit. Diesem Fakt sollte hier Rechnung getragen werden.<br>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Sie und der Gemeinderat sollten sich hinter die nicht immer leichte Arbeit der Beschäftigten stellen. Das Fanprojekt verdient diese Unterstützung! Die dort geleistete Arbeit verbindet unterschiedlichste Strömungen unter den Fußballfans, sorgt für Ausgleich und eine vorwiegend friedliche und familienfreundliche Stimmung bei Fußballspielen in Karlsruhe. Dass es unter den Fans des KSC in Karlsruhe kaum gewalttätige oder rechtsradikale Auswüchse gibt, ist der vertrauensvollen Arbeit zwischen Sozialarbeiter:innen und Fans geschuldet.<br>Eine öffentliche Stellungnahme und die Prüfung des Aussageverweigerungsrecht der Sozialarbeiter:innen wegen möglicher Verletzungen der Schweigepflicht gegenüber ihren Klienten durch den ZJD wären ein starkes Zeichen gegenüber Öffentlichkeit, Fans und nicht zuletzt unseren Mitarbeitenden.<br>Mit freundlichen Grüßen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lüppo Cramer und Michael Haug</p>

        <div style="width:100%;margin:10px 0 10px 0;">
            <h3>&lt;h5&gt;Zum Herunterladen:&lt;/h5&gt;</h3>
        <ul class="post-attachments"><li class="post-attachment mime-application-pdf">                                                <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://karlsruher-liste.de/storage/2023/05/B_230502_OB_Unterstuetzung-Mitarbeitende-Fanprojekt.pdf">B_230502_OB_Unterstützung-Mitarbeitende-Fanprojekt</a> <small>• 89 kB </small> </li><li class="post-attachment mime-application-pdf">                                                <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://karlsruher-liste.de/storage/2023/05/PM_KAL_230502_B-an-OB-Unterstuetzung-fuer-Fanprojekt.pdf">PM_KAL_230502_B-an-OB-Unterstützung-für-Fanprojekt</a> <small>• 116 kB </small> </li></ul></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lüppo Cramer zur Vorlage  2019/0081 provisorische Tribünendächer</title>
		<link>https://karlsruher-liste.de/lueppo-cramer-zur-vorlage-2019-0081-provisorische-tribuenendaecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KAL]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2019 16:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Redebeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[KSC/Wildpark]]></category>
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					<description><![CDATA[Statement von Lüppo Cramer im Gemeinderat am 26. Februar zur Vorlage 2019/0081 &#8220;Fußballstadion im Wildpark:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Statement von Lüppo Cramer im Gemeinderat am 26. Februar zur Vorlage  2019/0081 &#8220;Fußballstadion im Wildpark: Abruf der Mietoption Tribünendächer der provisorischen Tribünen Nord und Süd&#8221;</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der KSC sitzt sprichwörtlich, weiterhin da wie ein Buddha, der die Steuergelder auf sich niederregnen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der
Verein machte bisher keinerlei Anstrengungen sich mit eigenem Geld am
Stadionneubau zu beteiligen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch jetzt soll der Steuerzahler für mehr als eine Million Euro ein Tribünendach bezahlen, das nach 11 Monaten wieder abgebaut wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztendlich
eine Million für eine Wegwerftribüne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl
der KSC jetzt zeigen könnte, dass er kein reiner Absahnerverein ist und sich
bei der DFL ernsthaft um eine Ausnahmegenehmigung bemühen könnte, oder diese
Million aus eigener Tasche bezahlen könnte, lehnt er sich zurück, und lässt den
Herrgott einen guten Mann sein. Das ist kein partnerschaftliches Verhalten
gegenüber dem Gemeinderat. Aber der Verein weiß ja, dass eine Mehrheit des
Gemeinderats alles abnickt was der Verein verlangt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor
wenigen Wochen wurde hier im Gemeinderat bei den Haushaltsberatungen zur
Unterstützung des&nbsp; Breitensports, der
Kultur, der Bildung und für Soziales, oft keine 10.000 Euro keine 5.000 Euro
und weniger bewilligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie
soll man das der Bürgerschaft erklären?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solange
der KSC überhaupt nichts zu den Stadionkosten beiträgt, können wir das Vorgehen
von CDU, SPD und FDP alles durchzuwinken, nicht unterstützen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kostenloser Bustransfer zu den Heimspielen</title>
		<link>https://karlsruher-liste.de/kostenloser-bustransfer-zu-den-heimspielen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KAL]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2018 19:44:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Durlach]]></category>
		<category><![CDATA[KSC/Wildpark]]></category>
		<category><![CDATA[KVV/VBK]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Karlsruher Liste (KAL) bedauert, dass dem KSC der direkte Wiederaufstieg in die Zweite Bundesliga nicht gelungen ist. Die treuen und immer aktiven Fans des KSC haben den Aufstieg verdient und aus KAL-Sicht ihr Bestes dafür gegeben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>KAL setzt sich für KSC-Fans ein</h4>
<h4>Wählervereinigung fordert kostenlosen Bustransfer zu den Heimspielen</h4>
<p>Die Karlsruher Liste (KAL) bedauert, dass dem KSC der direkte Wiederaufstieg in die Zweite Bundesliga nicht gelungen ist. Die treuen und immer aktiven Fans KSC-Fans haben aus KAL-Sicht ihr Bestes dafür gegeben. Die Wählervereinigung will daher den kostenlosen Bustransfer bei Heimspielen vom Durlacher Tor zum Wildparkstadion wieder eingeführt wissen. „Die Stadt sollte jene, die die Mannschaft in so schwierigen Zeiten weiter unterstützen, nicht buchstäblich im Regen stehen lassen“, meint Margot Döring, Vorsitzende der KAL.</p>
<p>Den kostenlosen Bustransfer vom Durlacher Tor in den Wildpark, jeweils zwei Stunden vor Heimspielen, hatten die VBK im Zuge der Einrichtung der Baustelle für die Kombilösung ersatzlos eingestellt. „Die Baustelle geht dem Ende zu. Sobald am Durlacher Tor Platz für den Bustransfer frei wird, muss wieder eine Haltestelle für den Fan-Transfer eingerichtet werden!“, sagt KAL-Stadtrat Lüppo Cramer. „Gerade für die Fans aus dem Karlsruher Osten, allen voran die Durlacher, aber auch für die vielen Fans aus dem Umland, etwa dem Pfinztal, ist der Bustransfer eine Erleichterung.“</p>
<p>Döring fügt an: „Der Nahverkehr kann dazu beitragen, den Enthusiasmus schneller an den Spielfeldrand zu bringen. Am besten schon zur nächsten Spielsaison.“ Die Karlsruher Liste hofft, dass mit der Unterstützung der Fans der Wiederaufstieg in die zweite Liga dann im Jahr 2019 gelingt.</p>
<h6>Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wildparkstadion_Haupttrib%C3%BCne_Front.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">By Wikihorschd [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons</a></h6>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kein Millionengrab Wildparkstadion!</title>
		<link>https://karlsruher-liste.de/kein-millionengrab-wildparkstadion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KAL]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2018 16:15:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[KSC/Wildpark]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit einigen Wochen ist klar: Die Wälle des Wildpark­stadions sind wegen der darin enthaltenen Altlasten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen ist klar: Die Wälle des Wildpark­stadions sind wegen der darin enthaltenen Altlasten ein enormer Kostenfaktor beim Stadionneubau. „Die Entsor­gung war von Anfang an eine Sorge der Kult-Fraktion. Das haben wir schon beim Grundsatzbeschluss 2016 geäußert – ohne Erfolg“, erinnert Stadtrat Lüppo Cramer von der Karlsruher Liste (KAL), Mitglied bei Kult. „Auch davor und danach haben wir immer wieder auf dieses ungeklärte Risiko hingewiesen, in öffentlichen Sitzungen wie in nichtöffentlichen Projektbesprechungen.“</p>
<p>Jetzt fällt dieses Thema den städtischen Planern auf die Füße: Rund 10 Millionen – es können nach Überzeugung der KAL auch mehr werden – sind für die Entsorgung der Wälle aufgerufen. Diese Aufgabe will die Verwaltung außerhalb des Stadionbaubudgets abwickeln. Kritik der KAL: Wenn ein privater Bauträger statt der Stadt die Gesamtmaßnahme „neues Stadion“ stemmen würde, würde sich der Zusatzaufwand durch das Abräumen und Entsorgen der Wälle in der Höhe der Stadionmiete widerspiegeln. Stadtrat Cramer macht deutlich: „Sonst würde ein Privater gar nicht erst bauen!“</p>
<p>Plan der Verwaltung: In seiner kommenden Sitzung soll der Gemeinderat der neuen Kostenaufteilung zustimmen. Denn das Baubudget reicht schon ohne diesen Zusatz­aufwand bei weitem nicht hin, wie den Äußerungen von Stadt und KSC in den vergangenen Wochen zu ent­nehmen war. Derzeit geht es beim Wildpark-Projekt bekanntlich um einige Millionen Euro Mehrkosten zu den bisher genannter 113 Millionen. Und das mittlerweile ohne das VIP-Parkhaus: Dieses sich wirtschaftlich rechnende Gebäude will der KSC selbst errichten.</p>
<p>Über all das will die KAL eine öffentliche Debatte vor der Gemeinderatssitzung. Denn der Verwaltungsvorschlag hat Folgen für den Steuerzahler: An ihm bliebe beim Stadionneubau ein deutlich höherer Betrag hängen: Die KAL erwartet jetzt über 50 Millionen. Doch schon der 2016 genannte Anteil an Steuermitteln für den Stadionneubau, plus die ungesicherte Mietzahlung, führten zu einem „Nein“ der KAL-Stadträte und der meisten anderen Mitglieder der Kult-Fraktion.</p>
<p>KSC-Fans verweisen in diesem Zusammenhang gerne auf Kultureinrichtungen, die die Stadt ja auch finanziere. Die KAL stellt klar: Wenn große Kulturtanker der öffent­lichen Hand gehören, Beispiel Staatstheater, dann müssen Stadt oder Land diese bezahlen. Bei privaten Wirtschaftsunternehmen wie einem Profi-Verein sei eine Stadt schon wegen dem Kommunal- und dem EU-Recht zu einer Kostenmiete oder ähnlichem verpflichtet.</p>
<p>Die KAL erwartet von der Stadt: „Sollte die Wallentsor­gung aus dem Stadionbaubudget rausfliegen, dann muss der KSC die Zusatzkosten für den Spielbetrieb während des Umbaus bezahlen und sich zudem an denjenigen Infrastrukturkosten beteiligen, die nur wegen des Spiel­betriebs anfallen.“ Als da wären: Sicherheitsmaßnahmen, Parkplätze, technische Ausstattung, Verlagerung der Trainingsplätze. Der Aufwand dafür liegt bei deutlich mehr als der Hälfte der Infrastrukturkosten von 28 Millionen Euro – ohne Wallbeseitigung.</p>
<p>KAL-Stadtrat Michael Haug skizziert als Bauingenieur eine Alternative zu dem deutschlandweit wohl pro Zu­schauerplatz einmalig teuren Stadionprojekt Wildpark: Die Haupttribüne noch Jahre stehen lassen, kostengünstige Systembau-Tribünen abschnittsweise in Saisonpausen errichten und dabei jeweils Wallabschnitte entsorgen bzw. umlagern. Der KSC könne bei diesem Modell während des Umbaus immer im Stadion spielen. „Die Systembau-Tribünen aus Fertigteilen kann die Stadt ergänzen oder durch architektonisch attraktivere ersetzen, sobald der KSC stabil in den oberen beiden Ligen spielt.“ Einem solchen Modell könnten die KAL-Stadträte zustimmen.</p>
<p>Die Haupttribüne mit den VIP-Räumen und Logen sollte die Stadt erst ersetzen, wenn der KSC mal wieder an der ersten Liga schnuppere. So ein Modell biete nicht nur für den Steuerzahler Vorteile: „Die bisherige Mietkalkulation bindet hohe Mittel beim KSC. Wenn der Umbau einfacher ausfällt und in Teilschritten, dann wird auch die Miete billiger.“ Bei ähnlich hohen Erlösen. Derzeit sei ein Aufstieg ungesichert, von daher könne eine verantwortbare Entscheidung des Gemeinderats ohnehin erst nach Saisonende erfolgen. Haug erinnert an die Aussage von Fußballexperten: „Wenn der KSC nicht sofort wieder aufsteigt, droht wegen der Negativspirale ‚Dritte Liga‘ ein langes Fernbleiben des Vereins von den TV-Einnahmen der Bundesligisten!“ Das städtische Stadion­modell refinanziert sich in diesem Fall wegen der weit geringeren Miete in der dritten Liga nicht: Geschätzt 100 Millionen Euro kämen dann insgesamt vom Steuerzahler.</p>
<h6>Fotos: By Benutzer:Körperklaus. (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons</h6>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kostenrahmen eines schrittweisen Umbaus des Wildparkstadions</title>
		<link>https://karlsruher-liste.de/antrag-vom-13-dezember-2013-kostenrahmen-eines-schrittweisen-umbaus-des-wildparkstadions-zu-top-4-der-gr-sitzung-v-17-12-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KAL]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2013 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge / Anfragen]]></category>
		<category><![CDATA[KSC/Wildpark]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://test.karlsruher-liste.de/?p=721</guid>

					<description><![CDATA[Die KAL fordert in ihrem Antrag vom 13. Dezember einen Kostenrahmen für einen schrittweisen Umbau]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die KAL fordert in ihrem Antrag vom 13. Dezember einen Kostenrahmen für einen schrittweisen Umbau des Wildparkstadions, u<span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: Arial;">m sowohl den berechtigten Erwartungen des Steuerzahlers an eine kostenbewusste Haushaltsführung als auch den Erwartungen der Fans des KSC Rechnung zu tragen.</span></span><br /><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: Arial;">Die Finanzierung eines Profistadions durch eine Kommune für einen gewerblichen Nutzer ist nur akzeptabel, wenn dieser (einzige) Nutzer die Kosten durch die Miete refinanziert.</span></span></p>
<p>  <span id="more-721"></span>  </p>
<p> </p>
<p><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: Arial;"><strong>Antrag vom 13. Dezember 2013 zu TOP 4 der GR-Sitzung v. 17.12.2013</strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: Arial;"><strong>Thema:<br /> </strong><strong><br /> </strong>Kostenrahmen eines schrittweisen Umbaus des Wildparkstadions inklusive Verbesserung der Infrastruktur <br /> </span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: Arial;"><strong><br /> Antrag</p>
<p> </strong></span></span><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: Arial;">Die Stadt erstellt eine Kostenschätzung für einen Umbau des Wildparkstadions mit folgenden Bausteinen: <br /> 1. Schrittweiser Umbau des Wildparkstadions mit vorgefertigten Bauteilen in den Bauabschnitten <br /> a) Südostkurve (neue Heimtribüne) – Beginn in Saisonpause 1<br /> b) Nordwestkurve (neue Gästekurve u.a.) – Beginn in Saisonpause 2<br /> c) Gegentribüne – Beginn in Saisonpause 3.<br /> Zielvorgabe der Planung: kostengünstige Bauweise; Anschluss der neuen Tribünen an die Haupttribüne berücksichtigen; Wünsche der Fans einbeziehen (steil, dicht am Spielfeld etc.); alle Tribünen überdacht; Versorgung des Stadions inkl. Rasenheizung mit Fernwärme.<br /> 2. „Verbesserung der Sicherheit“: Verlegung des Gästeblockes nach Nordwesten, Gäste(bus)parkplätze direkt dahinter etc. <br /> 3. Bau einer einfachen Parkpalette auf dem Birkenparkplatz.<br /> 4. Verlegung von Trainingsplätzen weitestgehend ohne Errichtung neuer Plätze, dafür unter Einbindung der anderen Vereine am Adenauerring.</span></span><br /> </span></span></p>
<p><strong><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: Arial;"><strong>Sachverhalt / Begründung:</strong></span></span></strong> </p>
<p><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: Arial;">Aktuell beläuft sich die Kostenschätzung für ein komplett neues Wildparkstadi-on auf 120 Millionen Euro. Diese Summe umfasst das Gebäude und Veränderungen der Infrastruktur. In diesem Betrag sind nicht enthalten:<br /> • letzte Planungen im Auftrag der Stadt (Parkpalette für VIPs, Ausbau Platz 2 für Regionalliga, Neubau von Trainingsplätzen, …)<br /> • die weiteren Wünsche des KSC im Wildpark (Tiefgarage für VIPs, Regionalliga-Stadion für 5.000 Zuschauer, Mehrzweckhalle, Internat, …).<br />  <br /> Für den Gemeinderat und die Öffentlichkeit ist unklar, welche Miete der KSC in Zukunft bezahlen kann und will. Die Finanzierung eines Profistadions durch eine Kommune für einen gewerblichen Nutzer ist nur akzeptabel, wenn dieser (einzige) Nutzer die Kosten durch die Miete refinanziert. Für jedes neue von der öffentlichen Hand gebaute Stadion gilt als Mindestvorgabe bei der Mietberechnung: Unterhalt des Stadions (Rasenpflege, Reinigung, Energie, …) plus Zinsen für das Fremdkapital. Das bedeutet bei der derzeitigen Planung Mietsummen in mehrfacher Millionenhöhe. Der KSC hat bisher nicht erkennen lassen, ob er zumindest in der 1. Bundesliga zur Zahlung einer solchen Miete bereit und in der Lage ist. Der Verein zahlt heute nicht mal die weitaus günstigere Miete in Höhe von rund 300.000 Euro pro Jahr. </p>
<p> Um sowohl den berechtigten Erwartungen des Steuerzahlers an eine kostenbewusste Haushaltsführung als auch den Erwartungen der Fans des KSC Rechnung zu tragen, muss eine andere, deutlich kostengünstigere Planung erstellt werden: ein einfacher Umbau des Wildparkstadions in Bauabschnitten, verbunden mit einer Verbesserung der stadionspezifischen Infrastruktur (rollender und ruhender Verkehr; Sicherheit) bei vermindertem Aufwand. Fertigteile für den Bau der Tribünen und der Parkpaletten bieten sich an. </p>
<p> Zwei zentrale Aspekte gilt es zu beachten: Erstens sollten alle Zuschauer in Zukunft ein attraktiveres Umfeld bei erhöhter Sicherheit vorfinden. Zweitens sollten die Fans, die bisher auf der Gegentribüne abgerückt vom Spielfeld ihre Mannschaft angetrieben haben, in das Zentrum der Planung rücken.<br /> Weitere Vorteile eines solchen Vorgehens in Bauabschnitten: <br /> • Minimierung der Zuschauerverluste während der Umbauphasen; eventuell treten überhaupt keine Zuschauerverluste auf. <br /> • Hohe Identifikation der Fans mit dem Projekt schon während der Bauphase.<br /> • Spätere Erweiterbarkeit auf einen Totalumbau (Ersatz der heutigen Haupttribüne).</p>
<p> Vorgabe an die Planer: Erfüllung der zentralen Funktion „Fußballstadion für maximal 35.000 Zuschauer“. Auch in einer solchen neuen Arena wird die Miete für den KSC steigen – aber stufenweise und insgesamt deutlich geringer. </p>
<p> Die kostenträchtigen „Wünsche“ des KSC (siehe oben) muss der Verein selbst mit Hilfe von Geldgebern – etwa aus der regionalen Wirtschaft – finanzieren.</span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: Arial;"><strong><br /> Unterzeichnet von:<br />   <br /> </strong>Lüppo Cramer     Margot Döring      Dr. Eberhard Fischer<strong><br /></strong></span></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umbau von drei Seiten des Stadions in Stufen</title>
		<link>https://karlsruher-liste.de/umbau-von-drei-seiten-des-stadions-in-stufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KAL]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2013 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[KSC/Wildpark]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://test.karlsruher-liste.de/?p=728</guid>

					<description><![CDATA[&#60; 13. Dezember 2013 &#62;   Bezahlbare Alternative statt kompletter Neubau für 120 Millionen / Sonderwünsche]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12px;"><strong>&lt; 13. Dezember 2013 &gt; </strong></span>  <strong>Bezahlbare Alternative statt kompletter Neubau für 120 Millionen / Sonderwünsche muss der Verein selbst bezahlen / Stadt finanziert Umbau – KSC muss entsprechende Miete zahlen  <br /> </strong></p>
<p>Die Karlsruher Liste (KAL) vergleicht seit langem verschiedene Optionen eines Um- oder Neubaus des Wildparkstadions. Lüppo Cramer, Fraktionsvorsitzender der Fraktion, erläutert die zentrale Frage: „Wir brauchen ein Stadion, für das der KSC nachher die Miete auch wirklich bezahlen kann. Und diese Planung muss die wichtigsten Erwartungen der Fans berücksichtigen.“ Das bedeutet: Heimfans zukünftig auf einer neuen, steilen Tribüne direkt hinterm Tor statt der heutigen Südostkurve. Zudem müssten die Planer dem Rat der Sicherheitsexperten folgen: Gästefans im Nordwesten, direkt dahinter der Parkplatz für die Gästebusse.</p>
<p> Die KAL-Fraktion beantragt daher für die kommende Gemeinderatssitzung eine Planung, die in drei Bauabschnitten das Stadiongebäude kostengünstig errichtet. Beginnen solle der Umbau mit der neuen Heim-Tribüne. Als dritter Bauabschnitt soll nach Vorstellung der KAL die Gegentribüne ans Spielfeld rücken. Die jetzige Haupttribüne wird erst umgebaut, wenn sie völlig abgeschrieben ist. Auch die Verkehrsinfrastruktur soll sich nach den Vorstellungen der KAL-Fraktion verbessern, „aber nicht für 50 Millionen Euro, wie in der aktuellen Planung der Verwaltung“, sagt Cramer. „Andere Städte und Profivereine haben uns eine preisgünstigere Umsetzung vorgemacht.“ In alle seine Zusatzwünsche müsse der Verein selbst investieren: etwa in den Abbau der Wälle, Tiefgarage für VIPs im Stadion direkt, neues Regionalligastadion für 5.000 Zuschauer. „Die regionale Wirtschaft steht ja laut IHK-Präsident Wolfgang Grenke hinter einem neuen Stadion. Das können die entsprechenden Unternehmen mit der Finanzierung beweisen.“</p>
<p> In einem kostengünstigeren Stadion wäre die Miete für den KSC deutlich geringer. Und die bestehe bei jedem neuen Stadion, so Cramer, mindestens aus den Zinsen für die Darlehen der Stadt, plus den Betriebskosten des Stadions: „Die Abschreibung oder Rücklagen für spätere Sanierung sind da nicht berechnet, ein enormes Entgegenkommen der Stadt.“ Jeder Dritte, der städtische Räume benutze, auch Kindergärten oder Kultureinrichtungen, zahle eine einigermaßen kostendeckende Miete an die Stadt. Für eine profitorientierte Organisation wie einen Profisportverein müsse dies erst recht gelten. Cramer geht davon aus, dass der OB und alle Stadträte zumindest in der ersten Bundesliga eine solche Miete erwarten. „Alles andere wäre mit der Funktion eines Vertreters der Bürgerschaft auch nicht vereinbar.“ </p>
<p> In der Vergangenheit glich der Verein allerdings noch nicht mal die Rasenpflege und Instandhaltung im Stadion aus. Mit rund 1,5 Millionen Euro liegt der KSC daher bei der Stadt im Mietrückstand. „Im September in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats ging es darum: Die Verwaltung sollte den Punkt ‚Miete im neuen Stadion’ mit dem KSC grundsätzlich klären“, erinnert Lüppo Cramer. Vom KSC kam zur Mietfrage bis heute kein Signal – stattdessen eine Liste von millionenteuren Wünschen zur Planung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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