Mehr Sicherheit für Prostituierte auf dem Straßenstrich. Antrag

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– zur direkten Beratung im Gemeinderat –

Die Stadt Karlsruhe sorgt mit folgenden Maßnahmen für mehr Sicherheit und zumutbare Arbeitszustände für Straßenprostituierte:
• Gründung eines Arbeitskreises “Straßenprostitution” mit Vertretern aus Politik, Stadtverwaltung und Beratungsstellen.
• Die Verwaltung stellt dem Arbeitskreis in der ersten Sitzung vor, wie die Stadt den Wünschen der Frauen in der Straßenprostitution nachkommen kann:
– Großer, zentraler Straßenprostitutionsbereich, der den Kunden bekannt, gut gepflegt und sauber ist;
– Mülleimer; Kondom-Automaten; gute Beleuchtung und Arbeitsnischen,
damit sexuelle Dienstleistungen auch vor Ort und nicht nur im Auto stattfinden müssen;
– Frauencafé als Aufenthaltsort mit Getränken, Essen, Toilette, Dusche und Beratung.


Sachverhalt/Begründung:
Das Straßenstrichgebiet in Karlsruhe umfasst die folgenden Straßen: Fautenbruchstraße, Wolfartsweierer Straße, Ottostraße, Fiduciastraße, Honsellstraße, Ettlinger Allee und Ostring. Als „Arbeitsplatz“ für die dort arbeitenden Frauen ist der Straßenstrich in Karlsruhe menschenunwürdig und fördert unsichere Arbeitsbedingungen. In Zusammenarbeit mit Luise – Beratungsstelle für Prostituierte – haben die dort arbeitenden Frauen Punkte definiert, die ihre Arbeit sicherer und menschenwürdiger gestalten könnte. Vorbild für das Konzept ist die Straßenprostitution in Köln.

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