Sudetenstraße in Knielingen entlasten

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Karlsruher Liste beantragt eine verbesserte Planung für das neue Gleisbett

Die Verlängerung der Linie 2 in Knielingen schreitet voran und die Karlsruher Liste (KAL) freut sich, dass der lang angekündigte Straßenbahnanschluss für den jüngsten Teil von Knielingen endlich ausgebaut wird. Allerdings sieht die Wählervereinigung Verbesserungsbedarf bei der Planung des Gleisbetts in der Sudetenstraße. „Wir möchten prüfen lassen, ob eine Verlängerung des überfahrbaren Tiefbettgleises und zusätzlich Querungsmöglichkeiten machbar sind“, erläutert KAL-Stadtrat Lüppo Cramer den Antrag der Karlsruher Liste.

Bereits Ende Januar hätten sich Anwohnerinnen und Anwohner der Sudetenstraße mit einem Schreiben an alle Fraktionen im Gemeinderat gewandt. Sie befürchten, dass die bereits hohe verkehrliche Belastung der Sudetenstraße durch die aktuelle Planung der Trasse zunehme. Vor allem die fehlenden Querungsmöglichkeiten irritierten die Anrainer. Das geplante Hochbettgleis für die Straßenbahn ermögliche nur an wenigen Stellen das Wenden in der Sudetenstraße. Es sei zu befürchten, dass dadurch unnötige Fahrten die Sudetenstraße zusätzlich belasteten.

Cramer schließt sich den Sorgen der Anwohner an: „Auch damit Rettungsfahrzeuge während des Stoßverkehrs durchkommen können, bietet sich ein befahrbares Gleis an.“ Und auch größere Dienstfahrzeuge, etwa des AWO-Seniorenzentrums in der Sudetenstraße, würden von einer geänderten Planung profitieren. Cramer erinnert an eine vergleichbare Situation: das Gleis in der Karlstraße nördlich des Karlstors.

Die KAL setzt sich seit Jahren für eine Beruhigung der Sudetenstraße ein. Den Ausbau der Linie 2 unterstützt die Wählervereinigung von der ersten Planung bis jetzt zur Umsetzung. „Der Umbau der Sudetenstraße muss zu weniger, nicht mehr Verkehrsproblemen führen“, bringt Cramer die Intention des Antrags auf den Punkt.

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