Ortsschild Stadt Karlsruhe in SChwarz-Weiß

Die Listen des Grauens

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Die Stadt muss sparen. Im aktuellen Doppelhaushalt werden zahlreiche Maßnahmen diskutiert, um Kosten zu senken. Auch der Gemeinderat steht in den kommenden Sitzungen vor wichtigen Entscheidungen: Welche Sparmaßnahmen sollen umgesetzt werden und wo sollen Kürzungen nicht mitgetragen werden?
Klar ist: Der Haushalt muss genehmigungsfähig sein. Wir dürfen den Karren nicht an die Wand fahren, aber wir haben in der Hand, wohin wir ihn lenken.

Macht euch selbst ein Bild und informiert euch. Kommt gerne auf uns zu, wir freuen uns über Anregungen und Feedback.

Hier findet ihr die Listen mit den Sparvorschlägen auf einen Blick:

*Die Maßnahmen der Liste 3 sind noch nicht ausreichend geprüft.

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Ein Kommentar

  1. Ich beneide niemanden, der/die die Entscheidungen treffen muss, welche Sparmaßnahmen umgesetzt werden sollen.
    Es hat mich tatsächlich teilweise schockiert zu lesen, was die Stadt generell finanziert. Dazu gehören u.a. KSC /Lions Jahreskarten für die BMs. Wenn Familien abverlangt wird höhere Kita-Gebühren zu tragen, kann man von den BMs verlangen, die Spiele, zu denen sie gehen, selbst zu finanzieren. Ehrenamtlich sozusagen.
    Bei der Verdoppelung der Kosten für Anwohnerparkausweise sehe ich die akute Gefahr, dass hierdurch nicht mehr Geld eingenommen wird, da weniger einen Ausweis erwerben werden und die freien Parkplätze sehr viel härter umkämpft werden, als das jetzt schon der Fall ist.
    Ich hoffe, dass solche Überlegungen ebenfalls in die Entscheidungen einfließen.
    Generell finde ich, dass Familien, Kinder, Kultur und Bedürftige in jeglicher Form, weniger stark belastet werden sollten. Meiner Ansicht nach sollten die Aufgaben der Daseinsfürsorge gar nicht bis wenig gekürzt werden, für Feste und Events könnten evtl. mehr Sponsoren gefunden werden und es muss vielleicht auch nicht jedes Fest jedes Jahr stattfinden, ein Wechselturnus von alle zwei Jahre würde die Kosten senken und vielleicht sogar die Attraktivität erhöhen.
    Wie sieht das aus mit Raumersparnissen? In meinem Unternehmen erhalten Mitarbeitende, die mehr als 3 Tage die Woche im Homeoffice arbeiten, keinen eigenen Arbeitsplatz mehr, sondern es gibt ein Desksharing Modell. Dadurch werden Kosten für Büromiete gespart. Vielleicht wäre das auch eine Idee und es könnten Räumlichkeiten dadurch zusammengelegt werden.
    Kreative Lösungen sind gefragt.

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