Anfrage
- Wie bewertet die Verwaltung das Kosten-Nutzen-Verhältnis der aktuellen Planung?
- Wofür sind die Folgekosten von 3,8 Mio. EUR vorgesehen? Sind die Folgekosten als jährliche Kosten zu verstehen?
- Wie schätzt die Verwaltung das Risiko ein, dass beide vorgesehenen Straßensperrungen Herdweg und Bahnübergang Herdweg erfolgreich beklagt werden?
- Falls es zu erfolgreichen Klagen kommt, wie schätzt die Verwaltung die Wirksamkeit der Umfahrung ohne diese Maßnahmen für die Bewohner*innen ein?
- Wurden alternative, kostengünstigere Varianten als eine zusätzliche Straße zur Verkehrsberuhigung in Hagsfeld betrachtet (z. B. Verkehrsmanagementsysteme)? Wenn ja, welche und mit welchem Ergebnis? Kann die Verwaltung die entsprechenden Unterlagen öffentlich zugänglich machen?
- Was passiert mit der Planung, wenn im Haushalt keine Mittel für die Umsetzung zur Verfügung stehen? Gibt es für diesen nicht ganz unrealistischen Fall einen Plan B?
- Die ungünstige Situation in Hagsfeld ist seit Jahren bekannt. Warum wurden bislang keine temporären Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung ergriffen?
- Auf welcher Grundlage basiert die Angabe, dass diese zusätzliche Straße bei der Bewertung der CO2-Relevanz “keine Auswirkungen auf den Klimaschutz” haben soll? Weshalb wurde die “graue Energie” nicht
bewertet (bei der Herstellung und Verarbeitung von Beton wird erheblich CO2 in der Atmosphäre freigesetzt)?
Sachverhalt/Begründung
Zum Baubeschluss Umfahrung Hagsfeld sind immer noch einige Fragen offen, die die anfragenden Fraktionen gerne geklärt hätten.
Unterzeichnet von:
Aljoscha Löffler, Jorinda Fahringer und GRÜNE Fraktion
Anne Berghoff, Tanja Kaufmann und Die Linke Fraktion
Lüppo Cramer, Sonja Döring, Michael Haug, KAL-Fraktion
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Bild: © Vermessungsbüro Benjamin Messmer



