2025 endete mit intensiven Haushaltsberatungen, geprägt von schwierigen Entscheidungen und dem Willen, ein lebenswertes Karlsruhe zu erhalten. Einiges haben wir mit unseren Anträgen erreicht: die Zukunft des Tanzareals ist gesichert. Für das KOHI, die Kindermalwerkstatt und für Werkraum stehen erstmal keine Kürzungen an. Eine breite Mehrheit im Gemeinderat hat die geplanten Kürzungen für die freie Kulturszene halbiert. Aber es gibt auch harte Einschnitte: Das Lichterfest im Stadtgarten wird es erstmal nicht mehr geben. Auch die Zukunft des Reitinstituts Neindorff ist ungewiss – unsere Anträge fanden keine Mehrheit.
Wir werden 2026 also nach Lösungen suchen: für ein Wiederbelebung des Lichterfestes, für historische Strukturen wie das Reitinstitut oder das Rappele und für die vielen Kultureinrichtungen, denen die Kürzungen richtig weh tun. Und wir werden sehr genau beobachten, was die Kürzungen im Sozialen mit unserer Stadt machen. Denn die Haushaltsberatungen zeigten: Kompromisse sind möglich. Und deshalb blicken wir zuversichtlich ins neue Jahr.
Sonja Döring
Stadträtin
KAL-Fraktion





